BGH Beschluss vom 03.03.2005 – IX ZR 244/01
IX. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
3. März 2005
in dem Rechtsstreit
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Fischer, die Richter Neškovi(cid:1), Vill und Cierniak und die Richterin Lohmann
am 3. März 2005
beschlossen:
Die Revision des Klägers gegen das Urteil des 17. Zivilsenats des
Oberlandesgerichts München vom 9. Juli 2001 wird nicht ange-
nommen.
Der Kläger hat die Kosten des Revisionsverfahrens zu tragen.
Der Streitwert für das Revisionsverfahren wird auf 65.978,10 €
(129.041,94 DM) festgesetzt.
Gründe
Die Revision wirft keine ungeklärten Rechtsfragen von grundsätzlicher
Bedeutung auf und verspricht im Ergebnis keinen Erfolg (§ 554b ZPO a.F.).
Auf die Frage, wann genau der Schaden im Jahr 1994 entstanden ist,
kommt es für die Entscheidung des Rechtsstreits nicht an. Denn auch bei ei-
nem Eintritt des Schadens am 4. September 1994, wie die Revision meint, wä-
re gemäß der hier noch anwendbaren (Art. 229 § 6 Abs. 1 Satz 1, § 12 Abs. 1
EGBGB) Vorschrift des § 51b BRAO a.F. Verjährung eingetreten (vgl. BGHZ
94, 380, 387, 390; BGH, Urt. v. 16. November 1995 – IX ZR 148/94, NJW
1996, 661, 662; v. 20. Juni 1996 - IX ZR 106/95, NJW 1996, 2929, 2931). Der
Senat sieht keinen Anlaß, die ständige Rechtsprechung zum Verjährungsbe-
ginn nach § 51b BRAO in Frage zu stellen.
Die Verfahrensrügen hat der Senat geprüft, jedoch nicht für durchgrei-
fend erachtet (§ 565a ZPO a.F.).
Fischer
Neškovi(cid:1)
Vill
Cierniak
Lohmann