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BGH Beschluss vom 23.08.2005 – 2 ARs 211/05

2. Strafsenat

BUNDESGERICHTSHOF

2 ARs 211/05 2 AR 120/05

BESCHLUSS

vom

23. August 2005

in der Strafsache

gegen

wegen Untreue u. a.

Az.: 945 Ds 3201 Js 127/04 (481/04) Amtsgericht Hamburg-St. Georg Az.: 54 Ls 779 Js 46505/03 (4/05) Amtsgericht Ahrensburg Az.: 779 Js 46505/03 Staatsanwaltschaft Lübeck

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbun-

desanwalts am 23. August 2005 beschlossen:

Das beim Amtsgericht - Strafrichter - Hamburg-St. Georg

anhängige Verfahren 945 Ds 3201 Js 127/04 (481/04)

wird zu dem beim Amtsgericht - Schöffengericht - Ahrens-

burg rechtshängigen Verfahren 54 Ls 779 Js 46505/03

(4/05) verbunden.

G r ü n d e :

Das Amtsgericht - Schöffengericht - Ahrensburg, das am 29. April 2005

ein Verfahren gegen den Angeklagten eröffnet hat, ist bereit, das beim Amtsge-

richt - Strafrichter - Hamburg-St. Georg anhängige Verfahren zu übernehmen.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat mit Zustimmung der Staatsanwalt-

schaft Hamburg die Sache dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung vorgelegt.

Der Bundesgerichtshof ist für die Entscheidung gemäß § 4 Abs. 2 Satz 2

StPO zuständig.

Das beim Amtsgericht - Strafrichter - Hamburg-St. Georg anhängige Ver-

fahren war gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 StPO in Verbindung mit § 3 StPO zu dem

beim Amtsgericht - Schöffengericht - Ahrensburg rechtshängigen Verfahren zu

verbinden. Dass in dem Verfahren vor dem Amtsgericht Hamburg-St. Georg

das Hauptverfahren noch nicht eröffnet ist, steht einer Verbindung nicht entge-

gen (BGHR StPO § 4 Verbindung 5).

Die Verbindung erscheint im Interesse umfassender Aufklärung und Ab-

urteilung sachdienlich (vgl. Senatsbeschlüsse vom 4. Dezember 2002 - 2 ARs

353/02 und vom 19. März 2004 - 2 ARs 93/04).

Rissing-van Saan Otten Rothfuß

Roggenbuck Appl