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BGH Beschluss vom 01.06.2006 – IX ZB 30/06
IX. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
1. Juni 2006
in dem Rechtsstreit
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Richter Dr. Ganter,
Kayser, Vill, Cierniak und Dr. Fischer
am 1. Juni 2006
beschlossen:
Die Rechtsbeschwerde gegen die Ablehnung der Bestellung eines Notanwalts durch Beschluss der 1. Zivilkammer des Landgerichts Neubrandenburg vom 20. Januar 2006 wird auf Kosten des Be- klagten als unzulässig verworfen.
Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird auf 300 € festgesetzt.
Gründe
Die Rechtsbeschwerde ist schon deshalb als unzulässig zu verwerfen,
weil sie nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt
unterzeichnet ist (§ 78 Abs. 1 Satz 4 ZPO; vgl. BGH, Beschl. v. 21. März 2002
- IX ZB 18/02, WM 2002, 1512; ständige Rechtsprechung).
Die Rechtsbeschwerde ist auch deshalb unzulässig, weil das Beschwer-
degericht sie nicht zugelassen hat (vgl. § 574 Abs. 1 Nr. 2 ZPO).
Ganter
Kayser
Vill
Cierniak
Fischer
Vorinstanzen:
AG Pasewalk, Entscheidung vom 27.10.2005 - 3 C 215/05 -
LG Neubrandenburg, Entscheidung vom 20.01.2006 - 1 S 202/05 -