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BGH Urteil vom 28.06.2006 – VII ZA 2/06
VII. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
28. Juni 2006
in dem Rechtsstreit
Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 28. Juni 2006 durch den
Vorsitzenden Richter Dr. Dressler, die Richter Hausmann, Dr. Kuffer, Bauner
und die Richterin Safari Chabestari
beschlossen:
Der
Antrag
der
Schuldners
auf
Bewilligung
von
Prozesskostenhilfe
für eine Rechtsbeschwerde gegen den
Beschluss des Landgerichts Potsdam vom 13. März 2006 wird
zurückgewiesen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine
hinreichende Aussicht auf Erfolg hat. Das Beschwerdegericht hat
zutreffend entschieden, dass Pfändungsschutz nur in Betracht
kommt, wenn die Sterbegeldversicherung auf den Todesfall des
Versicherungsnehmers abgeschlossen wurde. Die Beantwortung
dieser Rechtsfrage erscheint im Hinblick auf die einschlägige
gesetzliche Regelung in § 850b Abs. 1 Nr. 4 ZPO nicht als
schwierig, so dass trotz Zulassung der Rechtsbeschwerde
Prozesskostenhilfe nicht zu bewilligen ist (BGH, Urteil vom
11. September 2002 – VIII ZR 235/02, NJW-RR 2003, 130 =
BGHR ZPO § 114 Erfolgsaussicht 2).
Dressler
Hausmann
Kuffer
Bauner
Safari Chabestari
Vorinstanzen: AG Potsdam, Entscheidung vom 27.02.2006 - 49 M 5138/05 - LG Potsdam, Entscheidung vom 13.03.2006 - 5 T 176/06 -