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BGH Beschluss vom 12.09.2006 – XI ZR 429/04

XI. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

12. September 2006

in dem Rechtsstreit

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Richter

Dr. Joeres als Vorsitzenden, den Richter Dr. Müller, die Richterin Mayen

und die Richter Prof. Dr. Schmitt und Dr. Grüneberg

am 12. September 2006

beschlossen:

Die Revision gegen das Urteil des 6. Zivilsenats des

Oberlandesgerichts Stuttgart vom 23. November 2004

wird durch einstimmigen Beschluss auf Kosten der

Klägerin zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine

grundsätzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des

Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Recht-

sprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts

nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO) und die Re-

vision auch keine Aussicht auf Erfolg hat (§ 552a

ZPO). Wegen der Begründung nimmt der Senat Bezug

auf das Schreiben seines Vorsitzenden vom 13. Juni

Der Schriftsatz der Klägerin vom 17. Juli 2006 gibt

dem Senat keinen Anlass zu einer Änderung oder Er-

gänzung seiner Rechtsprechung zur einschränkenden

richtlinienkonformen Auslegung des § 5 Abs. 2 HWiG

(BGHZ 150, 248, 253 ff.) und zur Zurechnung der

Haustürsituation im Rahmen von § 1 Abs. 1 HWiG un-

ter Verzicht auf die Voraussetzungen des § 123 BGB

(Urteile vom 14. Februar 2006

WM 2006, 674, 675 und vom 25. April 2006 - XI ZR

193/04, WM 2006, 1003, 1008). Die von der Klägerin

angeführte Veröffentlichung über die europa- und ver-

fassungsrechtlichen Schranken

richtlinienkonformer

Auslegung (Herdegen WM 2005, 1921 ff.) rechtfertigt

keine andere Beurteilung.

Der Streitwert für das Revisionsverfahren wird auf

56.978,78 € festgesetzt.

Joeres Müller Mayen

Schmitt Grüneberg

Vorinstanzen:

LG Stuttgart, Entscheidung vom 09.05.2003 - 8 O 543/02 -

OLG Stuttgart, Entscheidung vom 23.11.2004 - 6 U 101/03 -