BGH Beschluss vom 21.09.2006 – V ZR 63/06
V. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
21. September 2006
in dem Rechtsstreit
Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 21. September 2006 durch den
Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger und die Richter Dr. Klein, Dr. Lemke,
Dr. Schmidt-Räntsch und Dr. Roth
beschlossen:
Die Beschwerde des Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision
in dem Urteil der 6. Zivilkammer des Landgerichts Chemnitz vom
6. Januar 2006 wird auf seine Kosten als unzulässig verworfen, weil der
Wert der mit der Revision geltend zu machenden Beschwer 20.000 €
nicht übersteigt (§ 26 Nr. 8 EGZPO, §§ 544, 97 Abs. 1 ZPO).
Beruft sich nämlich ein Nutzungsberechtigter nach vorausgegangener
Kündigung eines Mietvertrags auf einen auf Lebenszeit geschlossenen
Nutzungsvertrag – hier: Wohnungs- und Mitbenutzungsrecht -, richtet
sich die Berechnung der Beschwer nach § 9 ZPO (BGH, Beschl. v.
16. Februar 2005, XII ZR 46/03, WuM 2005, 350 f.) Nach dieser
Vorschrift ist als Beschwer der 3,5-fache Jahresbetrag anzusetzen, hier
also 18.253,12 €.
Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens: 5.218,18 € (§ 41 Abs. 2
Satz 1 GKG).
Krüger
Klein
Lemke
Schmidt-Räntsch
Roth
Vorinstanzen: AG Chemnitz, Entscheidung vom 05.07.2005 - 20 C 1317/01 - LG Chemnitz, Entscheidung vom 06.01.2006 - 6 S 323/05 -