BGH Beschluss vom 28.09.2006 – IX ZA 28/06
IX. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
28. September 2006
in dem Verbraucherinsolvenzverfahren
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Richter Dr. Ganter,
Raebel, Dr. Kayser, Cierniak und Dr. Fischer
am 28. September 2006
beschlossen:
Der Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts zur Durchführung der
Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 9. Zivilkammer des
Landgerichts Frankfurt am Main vom 26. Juli 2006 wird zurückge-
wiesen.
Gründe
Der Schuldnerin kann kein Notanwalt beigeordnet werden, weil die
Rechtsverfolgung aussichtslos erscheint (§ 78b Abs. 1 ZPO). Die Befugnis zur
Rechtsbeschwerde setzt grundsätzlich voraus, dass bereits die Beschwerde
statthaft war (BGHZ 144, 78, 82; BGH, Beschl. v. 18. September 2003 - IX ZB
75/03, WM 2003, 2344; v. 7. April 2005 - IX ZB 63/03, WM 2005, 1246). Das
war hier nicht der Fall.
Ganter
Raebel
Kayser
Cierniak
Fischer
Vorinstanzen:
AG Frankfurt am Main, Entscheidung vom 29.06.2006 - 810 IK 408/04 W -
LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 26.07.2006 - 2/9 T 355/06 -