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BGH Beschluss vom 05.12.2006 – 1 StR 572/06
1. Strafsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom 5. Dezember 2006 in der Strafsache gegen
wegen Vergewaltigung u.a.
Der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 5. Dezember 2006 beschlossen:
Der Antrag der Nebenklägerin auf Bewilligung von Prozeßkostenhilfe ist gegenstandslos.
Gründe
Die vom Landgericht mit Beschluss vom 3. März 2006 bewilligte Prozesskos- tenhilfe für die durchgeführte Hauptverhandlung legt der Senat als Bestellung eines Rechtsanwalts als Beistand nach § 397a Abs. 1 Satz 1 StPO in der Fas- sung des Zeugenschutzgesetzes vom 30. April 1998 (BGBl. I, S. 820) i.V.m. § 395 Abs. 1 Nr. 2 StPO aus. Diese wirkt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs über die jeweilige Instanz hinaus (BGH, Beschluss vom 31. Mai 1999 - 5 StR 223/99 -; Beschluss vom 31. August 1999 - 1 StR 367/99 - ; Kleinknecht/Meyer-Goßner, StPO 49. Aufl. § 397a Rdn. 17) und er- streckt sich somit auch auf die Revisionsinstanz einschließlich der Revisions- hauptverhandlung (BGH, Beschluss vom 16. Februar 2000 - 2 StR 52/00).
Wahl Boetticher Kolz Elf Graf