Rechtsprechung / BGH / 2002

BGH Beschluss vom 21.03.2002 – IX ZB 61/02

IX. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS§

vom

21. März 2002

in dem Zwangsvollstreckungsverfahren

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Richter Stodolkowitz,

Kirchhof, Dr. Fischer, Dr. Ganter und Raebel

am 21. März 2002

beschlossen:

Die als Rechtsbeschwerde zu wertende Eingabe gegen den Be-

schluß des Landgerichts Münster vom 24. Januar 2002 wird auf

Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen, weil das Be-

schwerdegericht die Rechtsbeschwerde in dem Beschluß nicht

zugelassen hat (§ 574 Abs. 1 Nr. 2, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO

n.F.). Auch als außerordentliche Beschwerde wegen "greifbarer

Gesetzwidrigkeit" oder der Verletzung von Verfahrensgrundrech-

ten ist sie nicht statthaft (vgl. BGH, Beschl. v. 7. März 2002 - IX

ZB 11/02, zur Veröffentlichung bestimmt in BGHZ).

Wert des Beschwerdegegenstands: 416,47 €.

Stodolkowitz Kirchhof Fischer

Ganter Raebel