Rechtsprechung / § 226 AO 1977
Entscheidungen zu § 226 AO 1977
246 Entscheidungen der Bundesgerichte · Aufrechnung · Seite 3 von 5
- Verwaltungsgericht Düsseldorf, 11.09.2013 – 5 K 3499/13 Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 13.03.2013 – 7 K 7107/10 Urteil
- Thüringer Oberverwaltungsgericht, 23.11.2012 – 4 EO 571/09 Beschluss
- Thüringer Oberverwaltungsgericht, 15.11.2012 – 4 KO 1057/06 Urteil
- Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt, 11.09.2012 – 4 L 155/09 Urteil
- Finanzgericht Köln, 30.08.2012 – 6 K 1084/10 Urteil
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 30.09.2011 – 9 K 629/07 Urteil
- Thüringer Finanzgericht, 16.12.2010 – I 1309/04 Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 25.08.2010 – 12 K 12109/09 Urteil
- Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 29.04.2010 – 13 K 786/09 Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 13.01.2010 – 12 K 6165/05 B Urteil
- Niedersächsisches Finanzgericht, 16.10.2009 – 16 K 250/09 Urteil
- Finanzgericht Köln, 31.08.2009 – 11 K 4162/07 Urteil
- Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern, 26.02.2009 – 2 K 126/07 Urteil
- Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, 05.03.2008 – 2 V 378/07 Beschluss
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 29.01.2008 – 1 K 98/04 Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 30.11.2007 – 12 K 2172/06 AO Urteil
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 12.04.2007 – 15 A 100/07 Beschluss
- Finanzgericht Düsseldorf, 08.12.2006 – 18 K 2707/05 AO Urteil
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 26.10.2006 – 3 A 1895/03 Urteil
- Finanzgericht Münster, 02.09.2005 – 11 K 3099/04 AO Urteil
- Verwaltungsgericht Stade, 19.01.2005 – 6 A 169/03 Urteil
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 31.03.2004 – 13 K 51/01 Urteil
- Verwaltungsgericht Oldenburg (Oldenburg), 04.07.2003 – 6 B 1872/03 Beschluss
- Finanzgericht Köln, 12.06.2003 – 2 K 5913/02 Urteil
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BGH, 19.05.2011 – IX ZR 222/08
Urteil
Ein bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens bestehendes Aufrechnungsrecht bleibt auch dann erhalten, wenn die aufgerechnete Gegenforderung nach einem rechtskräftig bestätigten Insolvenzplan als erlassen gilt .
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BGH, 20.04.2009 – AnwZ (B) 103/08
Beschluss
BRAO § 204 Abs. 3 Satz 1 Einwände gegen die Vollstreckung einer Geldbuße nach § 204 Abs. 3 Satz 1 BRAO sind je nach der Art des Einwands im Wege der Erinnerung an das Vollstreckungsge- richt (§ 766 ZPO) oder der Vollstre…
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BGH, 21.09.2006 – IX ZR 89/05
Urteil
InsO §§ 94 ff BGB § 387 Das mit der Anfechtungsklage angerufene Zivilgericht ist an einen wirksamen Be- scheid gebunden, mit dem das Finanzamt eine Insolvenzsteuerforderung mit einem Vorsteuervergütungsanspruch der Masse…
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BGH, 21.07.2005 – IX ZR 115/04
Urteil
zu II. ja InsO § 287 Abs. 2, § 294 Abs. 1 und 3; BGB § 394 a) Die Abtretung der Forderungen auf Bezüge aus einem Dienstverhältnis an einen vom Insolvenzgericht bestimmten Treuhänder erfaßt nicht den Anspruch auf Er- stat…
- BGH, 03.05.2001 – III ZR 191/00 Urteil
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BFH, 12.12.2023 – VII R 60/20
Urteil
Eine Leistungsklage auf Zahlung eines Erstattungsbetrags nach einer Aufrechnung ist unzulässig, wenn sie erhoben wurde, bevor ein bestandskräftiger Abrechnungsbescheid in Höhe des begehrten Zahlungsanspruchs vorliegt.
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BFH, 17.08.2023 – III R 37/22
Urteil
1. Säumniszuschläge für fällige Kindergeldrückforderungen sind in einem Abrechnungsbescheid nach Art, Zeitraum und Betrag getrennt aufzuführen; die Abrundung auf den nächsten durch 50 € teilbaren Betrag erfolgt monatsbez…
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BFH, 11.02.2021 – VI R 37/18
Urteil
1. NV: Die Bindungswirkung rechtskräftiger Urteile gemäß § 110 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 FGO besteht nicht nur bei Identität der Gegenstände im Erst- und Zweitverfahren, sondern auch, soweit im Erstverfahren über eine materiel…
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BFH, 27.09.2018 – V R 49/17
Urteil
Hat ein Bauträger aufgrund der rechtsirrigen Annahme seiner Steuerschuld als Leistungsempfänger von ihm bezogene Bauleistungen nach § 13b UStG versteuert, kann er das Entfallen dieser rechtswidrigen Besteuerung geltend m…
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BFH, 25.04.2018 – VII R 18/16
Beschluss
1. NV: Die Aufrechnung des Finanzamts gegen Umsatzsteuer-Erstattungsansprüche aufgrund von Rechnungsberichtigungen während des Insolvenzverfahrens mit Steuerforderungen aus der Zeit davor ist unzulässig . 2. NV: Im Fall …
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BFH, 22.11.2017 – XI R 14/16
Urteil
Es entstehen keine Säumniszuschläge, wenn aufgrund einer Anfechtung des Insolvenzverwalters Steuern, die bis zum Ablauf des Fälligkeitstages vom Insolvenzschuldner gezahlt wurden, zurückgewährt werden .
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BFH, 08.03.2017 – VII R 13/15
Beschluss
NV: Beruft sich der Kläger auf das Erlöschen von Steuerforderungen aufgrund der Durchführung eines englischen Insolvenzverfahrens, hat er gemäß § 76 Abs. 1 Satz 4 FGO i.V.m. § 90 Abs. 2 AO nachzuweisen, dass er die von e…
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BFH, 13.12.2016 – VII R 1/15
Urteil
Das Aufrechnungsverbot des § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO besteht nach Einstellung des Insolvenzverfahrens nicht mehr . Das FA kann gegen eine abgetretene Forderung der Insolvenzmasse unter den Voraussetzungen des § 406 BGB auch…
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BFH, 26.11.2014 – VII R 32/13
Urteil
1. Wird eine selbständige Tätigkeit gemäß § 35 Abs. 2 InsO aus dem Insolvenzbeschlag freigegeben, ist ein Einkommensteuererstattungsanspruch, der auf Vorauszahlungen beruht, die erst nach der Freigabe festgesetzt und all…
- BFH, 03.07.2014 – III R 52/12 Urteil
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BFH, 03.07.2014 – III R 53/12
Urteil
Die Frage, ob die Festsetzung von Zinsen unbillig ist, hängt nur von den Verhältnissen des jeweiligen Zinsschuldners ab; die Verhältnisse eines anderen Rechtssubjekts bleiben insoweit außer Betracht (Bestätigung der Rech…
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BFH, 28.01.2014 – VII R 34/12
Urteil
Eine Verrechnung der Haftungsschuld des an einem Unternehmen wesentlich beteiligten Eigentümers von Gegenständen mit einem diesem zustehenden Steuerguthaben ist unwirksam.
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BFH, 11.12.2013 – XI B 33/13
Beschluss
1. NV: Erklärt ein Kläger in einem Verfahren wegen Aufhebung und Rückforderung von Kindergeld gegen den Rückforderungsanspruch der Familienkasse die Aufrechnung und bestreitet die Familienkasse die Gegenforderung nicht, …
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BFH, 25.07.2012 – VII R 56/09
Urteil
1. NV: Ein aus der Berichtigung der Umsatzsteuer gemäß § 17 Abs. 2 UStG herrührender Vergütungsanspruch wird i.S. des § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO nicht schon mit der (später) zu berichtigenden Steuer begründet, sondern durch …
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BFH, 01.09.2010 – VII R 35/08
Beschluss
Hat der Insolvenzverwalter dem Insolvenzschuldner eine gewerbliche Tätigkeit durch Freigabe aus dem Insolvenzbeschlag ermöglicht, fällt ein durch diese Tätigkeit erworbener Umsatzsteuervergütungsanspruch nicht in die Ins…
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BFH, 01.09.2010 – VII R 25/09
Urteil
NV: Umsatzsteuervergütungsansprüche sind nicht deshalb vom Insolvenzbeschlag frei, weil sie von einem Schuldner während eines Insolvenzverfahrens durch eine Tätigkeit unter Einsatz pfändungsfreier Gegenstände erworben wo…
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BFH, 29.01.2010 – VII B 192/09
Beschluss
NV: Ein Anspruch auf Erstattung von Lohnsteuer ist kein Arbeitseinkommen im Sinne von § 850 ZPO. Es besteht deshalb kein Pfändungsverbot und Aufrechnungsverbot, selbst wenn das betreffende Arbeitseinkommen unter den Pfän…
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BFH, 29.01.2010 – VII B 188/09
Beschluss
NV: Lohnsteuererstattungsansprüche sind kein "Arbeitseinkommen". Ein Anspruch auf Erstattung von Lohnsteuer, auch wenn er durch eine steuerpflichtige Tätigkeit des Schuldners während des Insolvenzverfahrens begründet wor…
- Verwaltungsgericht Köln, 20.01.2026 – 17 K 5446/21 Urteil
- Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern, 25.07.2025 – 1 K 326/21 Gerichtsbescheid