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Entscheidungen zu § 15 FamFG
121 Entscheidungen der Bundesgerichte · Bekanntgabe; formlose Mitteilung · Seite 1 von 3
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BGH, 25.02.2026 – IV ZB 30/24
Beschluss
1. Die formlose Mitteilung eines Beschlusses nach § 304 Abs. 2 FamFG hat an den Vertreter der Staatskasse als Mitteilungsadressaten - und nicht an dessen Amtsstelle - zu erfolgen und setzt einen auf diesen bezogenen Mitt…
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 12.05.2010 – 20 W 150/10 Beschluss
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BGH, 04.12.2024 – XII ZB 66/24
Beschluss
1. Die formelle Rechtskraft der abzuändernden Entscheidung ist eine im Rahmen des Verfahrens nach § 48 Abs. 1 FamFG von Amts wegen zu prüfende Voraussetzung. 2. Bei der Bekanntgabe eines Beschlusses durch Aufgabe zur Pos…
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BGH, 11.07.2018 – XII ZB 138/18
Beschluss
1. Die Beurkundung des Zustellungsvorgangs nach § 182 ZPO dient nur dem Nachweis der Zustellung und ist nicht konstitutiver Bestandteil der Zustellung (im Anschluss an BGH Versäumnisurteil vom 19. Juli 2007, I ZR 136/05,…
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BGH, 10.07.2013 – XII ZB 411/12
Beschluss
Die Beschwerdefrist beginnt auch dann nach Ablauf der fünfmonatigen Frist des § 63 Abs. 3 Satz 2 FamFG, wenn die erforderliche Zustellung (hier: Beschluss über die Bestellung eines Betreuers an den Betroffenen) mit Mänge…
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BGH, 12.09.2012 – XII ZB 27/12
Beschluss
Eine Betreuerbestellung ist dem Betreuer bei Aufgabe des Beschlusses zur Post mit dessen Zugang bekannt gegeben. Die Vermutung der Bekanntgabe nach § 15 Abs. 2 Satz 2 FamFG schließt einen früheren Zugang nicht aus.
- Oberlandesgericht Braunschweig, 17.12.2021 – 3 W 48/21 Beschluss
- Oberlandesgericht Bamberg, 19.08.2019 – 2 WF 183/19 Beschluss
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BGH, 02.12.2015 – XII ZB 283/15
Beschluss
1. Macht der Vertragspartner des Betroffenen geltend, ihm gegenüber sei eine zuvor erteilte und nunmehr aufgehobene Genehmigung gemäß § 1829 Abs. 1 Satz 2 BGB wirksam und deshalb nach § 48 Abs. 3 FamFG unabänderlich gewo…
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BGH, 13.05.2015 – XII ZB 491/14
Beschluss
Das Unterbleiben einer gemäß § 41 Abs. 1 Satz 2 FamFG erforderlichen Zustellung führt zur Unwirksamkeit der Bekanntgabe (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 10. Juli 2013, XII ZB 411/12, FamRZ 2013, 1566 und vom 4. Mai …
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BGH, 04.05.2011 – XII ZB 632/10
Beschluss
Ist nach § 41 Abs. 1 Satz 2 FamFG ein anfechtbarer Beschluss zuzustellen, weil er dem erklärten Willen des Adressaten nicht entspricht, so wird die Beschwerdefrist für den Betroffenen in einer Betreuungssache nur durch Z…
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 15.01.2026 – 5 UF 146/25 Beschluss
- Landgericht Paderborn, 14.08.2025 – 5 T 231/25 Beschluss
- Oberlandesgericht Braunschweig, 01.02.2023 – 3 W 885/22 Beschluss
- Landgericht Kleve, 23.01.2017 – 4 T 515/16 Beschluss
- Landgericht Kleve, 17.03.2015 – 4 T 62/15 Beschluss
- Oberlandesgericht Hamm, 19.09.2012 – I-15 W 420/11 Beschluss
- Verwaltungsgericht Düsseldorf, 10.02.2012 – 6 K 5127/10 Urteil
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BGH, 24.03.2021 – XII ZB 430/20
Beschluss
Verwirft das Beschwerdegericht die Beschwerde als unzulässig und führt hilfsweise aus, dass die Beschwerde auch unbegründet sei, gelten diese Rechtsausführungen des Beschwerdegerichts und grundsätzlich auch seine dazu ge…
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BGH, 18.03.2020 – XII ZB 474/19
Beschluss
1. Gegen eine Entscheidung, mit der eine nach §§ 1908i Abs. 1 Satz 1, 1822 BGB erforderliche betreuungsgerichtliche Genehmigung versagt wird, kann der Betreuer nur im Namen des Betroffenen, nicht aber im eigenen Namen Be…
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BGH, 19.02.2020 – XII ZB 291/19
Beschluss
1. Der Formmangel der fehlenden Unterzeichnung der Beschwerdeschrift kann bis zum Ablauf der Beschwerdefrist behoben werden; hierzu genügt ein vom Beschwerdeführer oder dessen Bevollmächtigten eigenhändig unterzeichnetes…
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BGH, 26.06.2019 – XII ZB 35/19
Beschluss
Die Beschwerdefrist für den Betroffenen in einer Betreuungssache wird nur durch Bekanntgabe der Entscheidung an ihn selbst in Lauf gesetzt. Eine Zustellung nur an den Betreuer bleibt für den Beginn der Beschwerdefrist de…
- BGH, 03.05.2018 – V ZB 230/17 Beschluss
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BGH, 16.10.2014 – V ZB 223/12
Beschluss
Der mit dem Vollzug eines Kaufvertrags betraute Notar kann ein Tätigwerden hinsichtlich der Eigentumsumschreibung nicht nach § 141 i.V.m. § 10 Abs. 1 KostO mit der Begründung verweigern, der Käufer habe Gebührenansprüche…
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BGH, 01.12.2011 – V ZB 73/11
Beschluss
In dem Verfahren der Abschiebungshaft darf das Gericht dem Betroffenen nicht von sich aus nahe legen, auf Rechtsmittel gegen die Haftanordnung zu verzichten. Will ein anwaltlich nicht vertretener Betroffener von sich aus…
- Oberlandesgericht Karlsruhe, 26.08.2025 – 2 UF 110/25 Beschluss
- Oberlandesgericht Braunschweig, 26.08.2024 – 12 W 14/24 Beschluss
- Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken, 28.07.2022 – 2 UF 37/22 Beschluss
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 31.07.2015 – II-1 UF 83/14 Beschluss
- Amtsgericht Siegen, 15.05.2014 – 15 F 342/14 Beschluss
- Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen, 29.04.2014 – 5 UF 16/14 Beschluss
- Oberlandesgericht Celle, 02.11.2012 – 10 UF 269/12 Beschluss
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 04.04.2012 – 4 WF 75/12 Beschluss
- Oberlandesgericht Köln, 05.08.2011 – 2 Wx 115/11 Beschluss
- Oberlandesgericht Oldenburg, 26.11.2009 – 14 UF 149/09 Beschluss
- BVerfG, 26.08.2025 – 1 BvR 2131/20 Nichtannahmebeschluss
- BVerfG, 21.09.2020 – 1 BvR 528/19 Stattgebender Kammerbeschluss
- BVerfG, 06.07.2020 – 1 BvR 2843/17 Stattgebender Kammerbeschluss
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BGH, 20.10.2021 – XII ZB 314/21
Beschluss
Die Beschwerdefrist gegen eine nicht dem erklärten Willen des Betroffenen entsprechende Unterbringungsgenehmigung wird nicht in Gang gesetzt, wenn der Beschluss dem Betroffenen lediglich durch Aufgabe zur Post bekanntgeg…
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BGH, 16.06.2021 – XII ZB 358/20
Beschluss
Die Beschwerdefrist gegen eine nicht dem erklärten Willen des Betroffenen entsprechende Unterbringungsgenehmigung wird nicht in Gang gesetzt, wenn der Beschluss dem Betroffenen lediglich durch Aufgabe zur Post bekanntgeg…
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BGH, 24.10.2018 – XII ZB 188/18
Beschluss
In einer Betreuungssache wird die Beschwerdefrist für einen Betroffenen, der die Aufhebung einer bestehenden Betreuung begehrt, nur dann in Lauf gesetzt, wenn der Beschluss, mit dem die Aufhebung der Betreuung abgelehnt …
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BGH, 20.06.2018 – XII ZB 39/18
Beschluss
1. Entscheidet das Landgericht in einem einheitlichen Beschluss über Beschwerden gegen die Ablehnung eines beantragten Betreuerwechsels und gegen die Anordnung eines Einwilligungsvorbehalts, ist die Rechtsbeschwerde ohne…
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BGH, 29.03.2017 – XII ZB 51/16
Beschluss
§ 41 Abs. 1 Satz 2 FamFG, wonach ein anfechtbarer Beschluss demjenigen zuzustellen ist, dessen erklärtem Willen er nicht entspricht, findet im Betreuungsverfahren nicht nur auf den Betroffenen selbst, sondern auch auf di…
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BGH, 01.03.2017 – XII ZB 608/15
Beschluss
Ein Einwilligungsvorbehalt darf nur angeordnet werden, wenn dieser auch erforderlich ist.
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BGH, 01.02.2017 – XII ZB 299/15
Beschluss
1. Die Frist zur Einlegung der Rechtsbeschwerde beträgt für die Staatskasse in analoger Anwendung des § 304 Abs. 2 FamFG drei Monate. Sie beginnt mit der - auch formlos möglichen - Bekanntgabe der Beschwerdeentscheidung;…
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BGH, 17.09.2014 – XII ZB 220/14
Beschluss
Wendet sich der Betroffene nach der Anordnung der Betreuung noch innerhalb der Beschwerdefrist allein gegen die Betreuerauswahl, so ist dieses Anliegen als Beschwerde gegen den Ausgangsbeschluss auszulegen und nicht als …
- BGH, 12.09.2012 – XII ZB 18/12 Beschluss
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BGH, 19.05.2011 – V ZB 15/11
Beschluss
Die gesetzliche Vermutung des § 62 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AufenthG kommt erst zum Tragen, wenn die Ausreisefrist abgelaufen ist und der Betroffene auch ab diesem Zeitpunkt seine geänderte Anschrift nicht mitteilt .
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BGH, 28.04.2011 – V ZB 118/10
Beschluss
1. Abschiebungshaft kann auch durch einen Richter auf Probe angeordnet werden. § 68 Abs. 4 FamFG ist auf die Haftanordnung nicht entsprechend anwendbar . 2. Wird dem Betroffenen der Haftantrag erst zu Beginn der Anhörung…
- Landgericht Paderborn, 13.03.2026 – 5 T 79/26 Beschluss