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Entscheidungen zu § 277 FamFG
71 Entscheidungen der Bundesgerichte · Vergütung und Aufwendungsersatz des Verfahrenspflegers · Seite 1 von 2
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BGH, 24.02.2021 – XII ZB 485/20
Beschluss
1. Die Entscheidung über Vergütung und Aufwendungsersatz eines Verfahrenspflegers stellt eine selbständig anfechtbare Nebenentscheidung dar, bei der der Statthaftigkeit einer Rechtsbeschwerde nicht entgegensteht, dass es…
- Landgericht Freiburg, 23.05.2025 – 4 T 40/25 Beschluss
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 14.08.2015 – 6 WF 168/15 Beschluss
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BGH, 27.11.2013 – XII ZB 682/12
Beschluss
1. Wird der Mitarbeiter eines Betreuungsvereins zum berufsmäßigen Verfahrensbeistand in einer Kindschaftssache bestellt, steht der sich nach § 158 Abs. 7 Satz 2 und 3 FamFG ergebende Vergütungsanspruch entsprechend § 277…
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BGH, 20.12.2023 – XII ZB 258/23
Beschluss
Der Anspruch des berufsmäßigen Verfahrenspflegers auf einen festen Geldbetrag nach § 277 Abs. 3 Satz 1 FamFG aF unterliegt einer Ausschlussfrist von 15 Monaten.
- Landgericht Kassel, 08.09.2020 – 3 T 320/20 Beschluss
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BGH, 01.02.2023 – XII ZB 104/22
Beschluss
1. Der Anspruch des anwaltlichen Verfahrenspflegers auf Rechtsanwaltsvergütung als Aufwendungsersatz für seine anwaltsspezifischen Dienste erlischt nach § 1835 Abs. 1 Satz 3 BGB aF, wenn er nicht binnen 15 Monaten nach s…
- Landgericht Rottweil, 19.08.2025 – 1 T 118/25 Beschluss
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BGH, 16.12.2020 – XII ZB 410/20
Beschluss
1. Der in einer Betreuungssache zum Verfahrenspfleger bestellte Rechtsanwalt kann gemäß § 1835 Abs. 3 BGB eine Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz beanspruchen, soweit er im Rahmen seiner Bestellung solche T…
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BGH, 05.10.2016 – XII ZB 464/15
Beschluss
Auf den Vergütungsanspruch des berufsmäßigen Verfahrensbeistands in einer Kindschaftssache findet die Ausschlussfrist von 15 Monaten nach § 1835 Abs. 1 Satz 3 BGB entsprechende Anwendung.
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BGH, 25.02.2015 – XII ZB 608/13
Beschluss
1. Kann in einer Betreuungssache ein Rechtsanwalt, der zum Verfahrenspfleger bestellt worden ist, nach anwaltlichem Gebührenrecht abrechnen, weil die Erforderlichkeit anwaltsspezifischer Tätigkeiten im Bestellungsbeschlu…
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BGH, 23.07.2014 – XII ZB 111/14
Beschluss
In einer Unterbringungssache kann ein Rechtsanwalt, der zum Verfahrenspfleger bestellt worden ist, nur dann nach den Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes abrechnen, wenn die Erforderlichkeit anwaltsspezifisch…
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BGH, 24.09.2014 – XII ZB 444/13
Beschluss
Die Frage, unter welchen Umständen ein Verfahrenspfleger im Einzelfall die Voraussetzungen erfüllt, unter denen ihm eine Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz zu bewilligen ist, obliegt einer wertenden Betrach…
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BGH, 27.06.2012 – XII ZB 685/11
Beschluss
1. Der anwaltliche Verfahrenspfleger kann gemäß § 1835 Abs. 3 BGB eine Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz beanspruchen, soweit er im Rahmen seiner Bestellung solche Tätigkeiten zu erbringen hat, für die ein…
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 01.07.2021 – 2 WF 84/21 Beschluss
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BGH, 14.08.2024 – XII ZB 478/22
Beschluss
1. Das Entstehen einer Einigungsgebühr nach RVG-VV Nr. 1000 setzt voraus, dass bereits ein Rechtsverhältnis zwischen den Parteien besteht oder dies zumindest von einer Partei behauptet wird. Deshalb kann auch beim einver…
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BGH, 22.06.2022 – XII ZB 442/20
Beschluss
Ein Umgangsbegleiter kann im Vergütungsfestsetzungsverfahren auch dann nicht Vergütung und Aufwendungsersatz verlangen, wenn seine Tätigkeit auf einer betreuungsgerichtlichen Umgangsregelung beruht (Fortführung des Senat…
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BGH, 30.08.2017 – XII ZB 562/16
Beschluss
1. Ein im Vergütungsfestsetzungsverfahren festzusetzender Vergütungsanspruch des Umgangspflegers setzt voraus, dass dieser vor der Aufnahme seiner Tätigkeiten wirksam nach §§ 1915 Abs. 1 Satz 1, 1789 Satz 1 BGB bestellt …
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BGH, 17.11.2010 – XII ZB 244/10
Beschluss
1. Der anwaltliche Verfahrenspfleger kann eine Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz beanspruchen, soweit er im Rahmen seiner Bestellung solche Tätigkeiten zu erbringen hat, für die ein Laie in gleicher Lage v…
- Landgericht Freiburg, 31.03.2025 – 4 T 236/24 Beschluss
- Landgericht Hamburg, 12.07.2024 – 322 T 37/24 Beschluss
- Landgericht Saarbrücken, 28.03.2022 – 5 T 100/22 Beschluss
- Oberlandesgericht Köln, 10.01.2011 – 2 Wx 2/11 Beschluss
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BGH, 28.05.2025 – XII ZB 329/24
Beschluss
Die Frage, unter welchen Umständen ein Verfahrenspfleger im Einzelfall die Voraussetzungen erfüllt, unter denen ihm eine Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz zu bewilligen ist, obliegt einer wertenden Betrach…
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BGH, 08.01.2025 – XII ZB 477/22
Beschluss
1. Die Frage, unter welchen Umständen ein Verfahrenspfleger im Einzelfall die Voraussetzungen erfüllt, unter denen ihm eine Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz zu bewilligen ist, obliegt einer wertenden Betr…
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BGH, 20.10.2021 – XII ZB 371/21
Beschluss
In einem Betreuungs- oder Unterbringungsverfahren kann dem Verfahrenspfleger Verfahrenskostenhilfe für das Rechtsbeschwerdeverfahren nicht bewilligt werden.
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BGH, 04.12.2013 – XII ZB 159/12
Beschluss
1. Kann der Verfahrenspfleger die ihm entstandenen Kopierkosten nicht konkret darlegen, kann das Gericht die Höhe der erstattungsfähigen Aufwendungen schätzen. 2. Fertigt ein zum Verfahrenspfleger bestellter Rechtsanwalt…
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BGH, 15.05.2013 – XII ZB 283/12
Beschluss
1. Wie die Bestellung eines Verfahrenspflegers ist auch die Feststellung, die Verfahrenspflegschaft erfordere anwaltsspezifische Tätigkeiten, nicht mit der Beschwerde anfechtbar. 2. Die Statthaftigkeit der Beschwerde läs…
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BGH, 25.05.2011 – XII ZB 625/10
Beschluss
1. Wird ein Verein gemäß § 1791a BGB selbst zum Vormund bestellt, kann er gemäß § 1836 Abs. 3 BGB keine Vergütung und keinen Aufwendungsersatz verlangen (Änderung der Senatsrechtsprechung, Beschluss vom 14. März 2007, XI…
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BGH, 15.09.2010 – XII ZB 209/10
Beschluss
1. Ist der Verfahrensbeistand in einem Kindschaftsverfahren für mehrere Kinder bestellt, so erhält er für jedes der von ihm betreuten Kinder die Pauschalgebühr nach § 158 Abs. 7 Satz 2 und 3 FamFG . 2. Zu den Aufwendunge…
- Landgericht Wiesbaden, 17.02.2022 – 4 T 27/22 Beschluss
- Landgericht Darmstadt, 21.05.2019 – 5 T 226/18 Beschluss
- Oberlandesgericht Hamm, 06.11.2015 – 6 WF 106/15 Beschluss
- Landgericht Wuppertal, 23.10.2015 – 9 T 195/15 Beschluss
- Landgericht Krefeld, 18.07.2013 – 7 T 77/13 Beschluss
- Landgericht Saarbrücken, 15.07.2013 – 5 T 231/13 Beschluss
- Amtsgericht Nettetal, 16.05.2013 – 9 XVII 13/13 Beschluss
- Kammergericht, 24.08.2012 – 25 WF 29/12 Beschluss
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BGH, 31.10.2018 – XII ZB 135/18
Beschluss
1. Ist der Umgangspfleger auch bei der Durchführung des Umgangs entsprechend einer ausdrücklichen familiengerichtlichen Anordnung anwesend, kann er auch hierfür eine Vergütung beanspruchen. 2. Einer Rückforderung überzah…
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BGH, 30.04.2014 – XII ZB 190/13
Beschluss
Zur nachträglichen Feststellung berufsmäßiger Amtsführung eines Umgangspflegers (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 8. Januar 2014, XII ZB 354/13, FamRZ 2014, 468 und vom 29. Januar 2014, XII ZB 372/13, FamRZ 2014, 653…
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BGH, 15.09.2010 – XII ZB 268/10
Beschluss
1. Ist der Verfahrensbeistand in einem Kindschaftsverfahren für mehrere Kinder bestellt, so erhält er für jedes der von ihm betreuten Kinder die Pauschalgebühr nach § 158 Abs. 7 Satz 2 und 3 FamFG . 2. Für die Entstehung…
- Oberlandesgericht Celle, 07.04.2025 – 6 W 28/25 Beschluss
- Oberlandesgericht Bamberg, 15.11.2024 – 7 WF 223/24 e Beschluss
- Kammergericht, 15.02.2022 – 19 W 170/21 Beschluss
- Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, 25.06.2015 – OVG 70 A 13.12 Urteil
- Amtsgericht Speyer, 07.03.2013 – 73 XVI1100/00 (2) Beschluss
- Landgericht Siegen, 27.09.2011 – 4 T 190/11 Beschluss
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BGH, 16.03.2022 – XII ZB 154/21
Beschluss
Die Bestellung eines Verfahrenspflegers im Betreuungsverfahren kann auch im Rahmen einer verfahrensleitenden Verfügung des Gerichts und konkludent erfolgen.
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BGH, 15.12.2021 – XII ZB 245/20
Beschluss
1. Bei der Ermittlung des für die Vergütung eines Berufsbetreuers einzusetzenden Vermögens des Betreuten ist grundsätzlich nicht zu berücksichtigen, ob den Vermögenswerten Schulden oder Verpflichtungen des Hilfebedürftig…
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BGH, 11.12.2019 – XII ZB 276/19
Beschluss
1. Auch im Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit bindet eine rechtskräftige Entscheidung des Landgerichts, die eine Aufhebung und Zurückverweisung ausspricht, im erneuten Beschwerdeverfahren sowohl das Beschwerdeger…