Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 18.12.2002 – IX ZR 117/02

IX. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

18. Dezember 2002

in dem Rechtsstreit

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

Dr. Kreft und die Richter Kirchhof, Dr. Fischer, Dr. Ganter und Kayser

am 18. Dezember 2002

beschlossen:

Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil

des 24. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom

16. April 2002 wird auf Kosten der Beklagten als unzulässig ver-

worfen.

Der Beschwerdewert wird auf 127.822,97

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Gründe

Die Beschwerde genügt mangels ausreichender Begründung nicht den

Anforderungen des § 544 Abs. 2 ZPO.

1. Wie die Beschwerdeerwiderung zutreffend rügt, ist nicht ausreichend

dargetan, daß die am Ende der Begründung herausgestellten Rechtsfragen

entscheidungserheblich sind.

2. Die Beschwerde legt nicht dar, daß die angefochtene Entschei-

dung sich als objektiv willkürlich darstellt oder Verfahrensgrundrechte des Be-

schwerdeführers verletzt. Der Senat braucht daher nicht darauf einzugehen, ob

solche Mängel bei Prüfung der grundsätzlichen Bedeutung (§ 543 Abs. 2

Satz 1 Nr. 1 ZPO) oder im Rahmen des Zulassungsgrundes der Sicherung ei-

ner einheitlichen Rechtsprechung (§ 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Alt. 2 ZPO) be-

deutsam werden können (vgl. dazu BGH, Beschl. v. 4. Juli 2002 - V ZR 75/02,

WM 2002, 1811, 1812; v. 4. Juli 2002 - V ZB 16/02, WM 2002, 1896, 1998; v.

25. Juli 2002 - V ZR 118/02, WM 2002, 1898, 1900; v. 1. Oktober 2002 - XI ZR

71/02, WM 2002, 2344, 2347).

Kreft Kirchhof Fischer

Ganter Kayser