Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 15.03.2006 – IV ZA 26/05

IV. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

15. März 2006

in dem Rechtsstreit

Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 15. März 2006

durch den Vorsitzenden Richter Terno, die Richter Dr. Schlichting,

Wendt, Felsch und Dr. Franke

beschlossen:

Der Antrag der Klägerin auf Bewilligung von Prozesskos-

tenhilfe wird abgelehnt, weil die beabsichtigte Rechtsver-

folgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet. Das

angefochtene Urteil weicht von der inzwischen geänderten

Senatsrechtsprechung nicht mehr ab, wie sich aus den

Senatsurteilen vom 7. März 2001 (IV ZR 254/00 - VersR

2001, 620 unter 2 b bb) und vom 10. Oktober 2001 (IV ZR

6/01 - VersR 2001, 1541 unter II 2) ergibt. An BGHZ 117,

385, 387 f. hat der Senat insoweit nicht mehr festgehalten

(zu diesem Verständnis vgl. auch OLG Düsseldorf r+s

2003, 252 f.; Langheid in Römer/Langheid, VVG 2. Aufl.

§ 22 Rdn. 8 a.E.; Müller-Frank, NVersZ 2001, 447, 448).

Terno Dr. Schlichting Wendt

Felsch Dr. Franke

Vorinstanzen: LG Saarbrücken, Entscheidung vom 17.12.2004 - 14 O 264/03 - OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 12.10.2005 - 5 U 31/05-4 -