Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 27.09.2007 – V ZR 113/07

V. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

27. September 2007

in dem Rechtsstreit

Nachschlagewerk:

ja

BGHZ:

BGHR:

nein

ja

Die für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe erforderliche Aussicht auf Erfolg fehlt,

wenn die beabsichtigte Revision zwar zugelassen ist, aber nach § 552a ZPO zurück-

zuweisen wäre.

BGH, Beschl. v. 27. September 2007 - V ZR 113/07 - OLG Brandenburg

LG Potsdam

Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 27. September 2007 durch

den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger und die Richter Dr. Klein, Dr. Lemke,

Dr. Schmidt-Räntsch und Dr. Roth

beschlossen:

Der Antrag der Kläger auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe wird

zurückgewiesen.

Gründe

1

Die beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet keine hinreichende Aussicht

auf Erfolg. Die Revision ist zwar zugelassen. Es kommt aber ihre Zurückwei-

sung durch Beschluss gemäß § 552a ZPO in Betracht, bei der Klägerin schon

im Hinblick darauf, dass in ihrer Person keine gewerbliche Nutzung stattfindet

(vgl. Senat, Urt. v. 13. Mai 2005, V ZR 191/04, NJW-RR 2005, 1256), bei dem

Kläger im Hinblick darauf, dass sich die Frage bei Nebengebäuden nicht stellt,

weil sie das Schicksal des Hauptgebäudes teilen (Senat, Urt. v. 12. März 1999,

V ZR 143/99, VIZ 1999, 351, 352).

Krüger

Klein

Lemke

Schmidt-Räntsch

Roth

Vorinstanzen:

LG Potsdam, Entscheidung vom 30.05.2006 - 10 O 64/06 -

OLG Brandenburg, Entscheidung vom 03.05.2007 - 5 U 109/06 -