BGH Beschluss vom 13.11.2007 – VI ZR 155/07
VI. Zivilsenat
Abschrift
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
13. November 2007
in dem Rechtsstreit
Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 13. November 2007 durch die
Vizepräsidentin Dr. Müller, die Richter Dr. Greiner, Wellner, Pauge und Stöhr
beschlossen:
Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision
in dem Urteil des 3. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Hamm vom
7. Mai 2007 wird zurückgewiesen, weil sie nicht aufzeigt, dass die
Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat oder die Fortbildung des
Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine
Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert (§ 543 Abs. 2 S. 1 ZPO).
Eine abgrenzbare Teilkausalität ist nicht ersichtlich (vgl. Senatsurteile
vom 1. Oktober 1996 - VI ZR 10/96 - VersR 1997, 362, 363; vom
8. Februar 2000 - VI ZR 325/98 - VersR 2000, 1107; vom 5. April 2005
- VI ZR 216/03 - VersR 2005, 942). Eine Mitverursachung des
Schadens durch das Behandlungsgeschehen ist ausreichend (vgl.
Senatsurteil vom 1. Oktober 1996 - VI ZR 10/96 - VersR 1997, 362 f.).
Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 S. 2,
2. Halbs. ZPO abgesehen.
Die Beklagte trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens
Streitwert: 548.342,61 €
Müller
Greiner
Wellner
Pauge
Stöhr
Vorinstanzen: LG Bielefeld, Entscheidung vom 07.12.2004 - 4 O 364/03 - OLG Hamm, Entscheidung vom 07.05.2007 - 3 U 30/05 -