BGH Beschluss vom 01.07.2008 – IX ZB 219/07
IX. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
1. Juli 2008
in dem Prozesskostenhilfeverfahren
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter
Dr. Ganter und die Richter Prof. Dr. Kayser, Prof. Dr. Gehrlein, Vill und
Dr. Fischer
am 1. Juli 2008
beschlossen:
Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss
des 3. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart vom
23. Oktober 2007 wird auf Kosten des Antragstellers als unzuläs-
sig verworfen.
Gründe
Die Rechtsbeschwerde ist unstatthaft, weil sie weder von Gesetzes we-
gen zulässig noch durch das Beschwerdegericht im Einzelfall zugelassen wor-
den ist (§ 574 Abs. 1 ZPO). Gegen eine die Prozesskostenhilfe versagende
Entscheidung kommt eine Zulassung der Rechtsbeschwerde überdies nur in
Betracht, wenn sich Zulassungsgründe gemäß § 574 Abs. 2 ZPO aus Fragen
ergeben, die das Verfahren der Prozesskostenhilfe oder die persönlichen Vor-
aussetzungen ihrer Bewilligung betreffen (BGH, Beschl. v. 4. August 2004
- XII ZA 6/04, FamRZ 2004, 1633; 1634; v. 23. Februar 2005 - XII ZB 1/03,
NJW 2005, 1659). Solche hat der der Beschwerdeführer nicht dargelegt.
Ganter
Kayser
Gehrlein
Vill
Fischer
Vorinstanzen:
LG Ellwangen, Entscheidung vom 17.09.2007 - 5 O 212/06 -
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 23.10.2007 - 3 W 80/07 -