Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 04.11.2008 – XI ZR 41/07

XI. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

4. November 2008

in dem Rechtsstreit

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden

Richter Dr. h.c. Nobbe und die Richter Dr. Müller, Dr. Ellenberger,

Maihold und Dr. Matthias

am 4. November 2008

beschlossen:

Die Gehörsrüge des Beklagten gegen den Senatsbe-

schluss vom 7. Oktober 2008 wird auf seine Kosten

zurückgewiesen, weil der Senat seinen Anspruch auf

rechtliches Gehör nicht in entscheidungserheblicher

Weise verletzt hat (§ 321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Abs. 4

Satz 3 ZPO). Der Senat hat das Vorbringen des Be-

klagten in seiner Nichtzulassungsbeschwerde umfas-

send geprüft und für nicht durchgreifend erachtet. Eine

Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt auch nicht

darin, dass der Senat von der gesetzlich vorgesehe-

nen Möglichkeit, gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 ZPO von

einer näheren Begründung abzusehen, Gebrauch ge-

macht hat (vgl. BGH, Beschluss vom 20. November

2007 - VI ZR 38/07, NJW 2008, 923, 924 Tz. 6). Das

Vorbringen des Beklagten, mit dem er die Verletzung

des rechtlichen Gehörs durch das Berufungsgericht

rügt, wurde bereits im Nichtzulassungsbeschwerdever-

fahren umfassend geprüft. Es kann demzufolge nicht

Gegenstand einer nochmaligen Überprüfung durch das

Gericht sein, das die Nichtzulassungsentscheidung

getroffen hat (BGH, Beschlüsse vom 20. November

2007 - VI ZR 38/07, NJW 2008, 923 f. Tz. 5 und vom

13. Dezember 2007 - I ZR 47/06, NJW 2008, 2126,

2127 Tz. 4). Von einer näheren Begründung wird nach

§ 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen, der im

Anwendungsbereich des § 321a Abs. 4 Satz 5 ZPO

entsprechend anwendbar ist (vgl. BT-Drucks. 15/3706

S. 16; BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR

263/04, NJW 2005, 1432, 1433).

Nobbe Müller Ellenberger

Maihold Matthias

Vorinstanzen:

LG Koblenz, Entscheidung vom 02.02.2006 - 3 O 255/04 -

OLG Koblenz, Entscheidung vom 15.12.2006 - 8 U 312/06 -