BGH Beschluss vom 04.12.2008 – XI ZR 81/08
XI. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
4. Dezember 2008
in dem Rechtsstreit
Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden
Richter Dr. h.c. Nobbe, den Richter Dr. Joeres, die Richterin Mayen und
die Richter Dr. Ellenberger und Dr. Matthias
am 4. Dezember 2008
beschlossen:
Die Gehörsrüge der Klägerin gegen den Senatsbe-
schluss vom 11. November 2008 wird auf ihre Kosten
zurückgewiesen, weil der Senat ihren Anspruch auf
rechtliches Gehör nicht in entscheidungserheblicher
Weise verletzt hat (§ 321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Abs. 4
Satz 3 ZPO). Der Senat hat das Vorbringen der Kläge-
rin in ihrer Nichtzulassungsbeschwerde umfassend
geprüft und für nicht durchgreifend erachtet. Eine Ver-
letzung des rechtlichen Gehörs liegt auch nicht darin,
dass der Senat von der gesetzlich vorgesehenen Mög-
lichkeit, gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 ZPO von einer
näheren Begründung abzusehen, Gebrauch gemacht
hat (vgl. BGH, Beschluss vom 20. November 2007
- VI ZR 38/07, NJW 2008, 923, 924 Tz. 6).
Von einer näheren Begründung wird nach § 544 Abs. 4
Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen, der im Anwendungs-
bereich des § 321a Abs. 4 Satz 5 ZPO entsprechend
anwendbar ist (vgl. BT-Drucks. 15/3706 S. 16; BGH,
Beschluss vom 24. Februar 2005
- III ZR 263/04,
NJW 2005, 1432, 1433).
Nobbe Joeres Mayen
Ellenberger Matthias
Vorinstanzen:
LG Koblenz, Entscheidung vom 30.11.2006 - 3 O 150/06 -
OLG Koblenz, Entscheidung vom 08.02.2008 - 8 U 11/07 -