Rechtsprechung / BGH

BGH Urteile vom 19.05.2009 – XI ZR 345/08

XI. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

19. Mai 2009

in dem Rechtsstreit

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden

Richter Wiechers, den Richter Dr. Joeres, die Richterin Mayen und die

Richter Dr. Ellenberger und Dr. Matthias

am 19. Mai 2009

beschlossen:

Die Beschwerde der Beklagten zu 2) gegen die Nicht-

zulassung der Revision in dem Urteil des 23. Zivil-

senats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom

14. Mai 2008 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssa-

che keine grundsätzliche Bedeutung hat und die Fort-

bildung des Rechts sowie die Sicherung einer einheit-

lichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisi-

onsgerichts nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO).

Durch die fehlerhafte Anrechnung eines Mitverschul-

dens des Anlegers (vgl. BGH, Urteile vom 14. März

2003 - V ZR 308/02, WM 2003, 1686, 1690 und vom

13. Januar 2004 - XI ZR 355/02, WM 2004, 422, 425)

ist die Beklagte zu 2) nicht beschwert. Von einer nähe-

ren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2

Halbs. 2 ZPO abgesehen.

Die Beklagte zu 2) trägt die Kosten des Beschwerde-

verfahrens mit Ausnahme der außergerichtlichen Kos-

ten ihrer Streithelferin, die diese selbst trägt (§ 97

Der Gegenstandswert für das Beschwerdeverfahren

beträgt 41.414,64 €.

Wiechers Joeres Mayen

Ellenberger Matthias

Vorinstanzen:

LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 30.06.2006 - 2/10 O 500/05 -

OLG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 14.05.2008 - 23 U 175/06 -