BGH Beschluss vom 16.06.2009 – XI ZR 85/08
XI. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
16. Juni 2009
in dem Rechtsstreit
Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 16. Juni 2009 durch den Richter
Dr. Joeres als Vorsitzenden und die Richter Dr. Müller, Dr. Ellenberger, Maihold und
Dr. Matthias
beschlossen:
Die Beschwerde der Kläger gegen die Nichtzulassung der Revision in
dem Urteil des 4. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Bamberg vom
11. Februar 2008 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine
grundsätzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die
Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des
Revisionsgerichts nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Nach der
Rechtsprechung des Senats (siehe Urteile vom 23. September 2008 -
XI ZR 262/07, WM 2008, 2155, Tz. 21 und XI ZR 253/07, WM 2008,
2158, Tz. 36) muss der Gläubiger eines Bereicherungsanspruchs auch
das Fehlen der Voraussetzungen einer Rechtsscheinvollmacht im
Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen.
Die Kläger tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens
Der Gegenstandswert für das Beschwerdeverfahren beträgt
29.902,37 €.
Joeres
Müller
Ellenberger
Maihold
Matthias
Vorinstanzen: LG Würzburg, Entscheidung vom 15.03.2000 - 14 O 1378/99 - OLG Bamberg, Entscheidung vom 11.02.2008 - 4 U 100/00 -