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BGH Beschluss vom 07.04.2005 – IX ZR 18/02
IX. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
7. April 2005
in dem Rechtsstreit
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Fischer und die Richter Dr. Ganter, Kayser, Neškovi(cid:1) und Vill
am 7. April 2005
beschlossen:
Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des 11. Zivilsenats
des Oberlandesgerichts Dresden vom 21. Dezember 2001 wird
nicht angenommen.
Der Beklagte hat die Kosten des Revisionsverfahrens zu tragen.
Der Streitwert für die Revisionsinstanz wird auf 69.024,40 € fest-
gesetzt.
Gründe:
Die Revision wirft keine klärungsbedürftige Rechtsfrage von grundsätzli-
cher Bedeutung auf und hat im Ergebnis keinen Erfolg (§ 554b ZPO a.F.). Die
Berufungsbegründung der Kläger entspricht den Anforderungen des § 519
Abs. 3 Nr. 2 ZPO a.F. (vgl. BGH, Urt. v. 13. November 2001 - VI ZR 414/00,
NJW 2002, 682 ff; v. 4. Februar 2002 - II ZR 214/01, NJW-RR 2002, 1073 f; v.
11. Juli 2002 - VII ZR 261/00, NJW-RR 2002, 1499).
Der Beklagte haftet den Klägern als Scheinsozius (vgl. BGHZ 124, 47,
51; BGH, Urt. v. 24. Januar 1991 - IX ZR 121/90, WM 1991, 743, 744;
v. 8. Juli 1999 - IX ZR 338/97, WM 1999, 1846, 1847) des damaligen Rechts-
anwalts M. für die Rückzahlung der auf das Konto der "Rechtsan-
waltskanzlei M. " im Jahre 1996 eingezahlten 135.000 DM. Zu diesem
Zeitpunkt war die Haftung des Scheinsozius bereits höchstrichterlich geklärt
(vgl. BGHZ aaO; BGH, Urt. v. 24. Januar 1991 aaO S. 744). Der Beklagte hat
die Verwendung des Briefpapiers, auf dem neben Rechtsanwalt M. auch
sein Name aufgeführt war, jedenfalls bis in das Jahr 1997 hingenommen.
Fischer
Ganter
Kayser
Neškovi(cid:1)
Vill