BGH Beschluss vom 22.02.2006 – IV ZR 52/05
IV. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
22. Februar 2006
in dem Rechtsstreit
Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 22. Februar
2006 durch den Vorsitzenden Richter Terno, die Richter Dr. Schlichting,
Seiffert, Wendt und Dr. Franke
beschlossen:
Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der
Revision in dem Urteil des 3. Zivilsenats des Oberlandesge-
richts Frankfurt am Main vom 3. Februar 2005 wird zurück-
gewiesen. Die von der Beschwerde angeführte Rechtsfrage
von grundsätzlicher Bedeutung ist durch das Urteil des Se-
nats vom 1. Juni 2005 (IV ZR 46/04 - VersR 2005, 1065 unter
2 a) geklärt. Der Senat hat die Erfolgsaussichten einer Revi-
sion geprüft und auch unter diesem Gesichtspunkt keinen An-
lass für eine Zulassung der Revision gefunden (vgl. BGH, Be-
schlüsse vom 27 Oktober 2004 - IV ZR 386/02 - VersR 2005,
809 unter 2; vom 8. September 2004 - V ZR 260/03 - NJW
2005, 154 unter II 2 b).
Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97
Abs. 1 ZPO).
Streitwert: 787.134,73 € (vgl. Senatsbeschluss vom 1. Dezember 2004 - IV ZR 150/04 - VersR 2005, 959:
1. Antrag auf Feststellung des Fortbestehens der beiden Lebensversicherungsverträge, bei denen der Eintritt des Versicherungsfalles gewiss ist, über Versicherungssummen von zusammen 489.268 €, davon 80%
391.414,40 €
2. Antrag auf Feststellung des Fortbestehens der beiden Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen (bei noch ungeklärtem Versicherungsfall)
a) Summe der beiden Renten 8.180,67 € mal 42 Monate, davon 50%
171.794,07 €
b) Summe der beiden Prämien 18.396,96 € mal 3,5 Jahre, davon 50%
32.194,68 €
3. Zahlung seit 1. Januar 2002 fällig gewordener Rückstände bis zur Klageeinreichung im Oktober 2003 (22 Monate)
a) bezüglich beider Renten
179.974.74 €
b) bezüglich der Prämien wie beantragt
11.756,84 €
Soweit darüber hinaus beantragt worden ist, die beiden Verträge seit Klageerhebung beitragsfrei zu führen und Renten zu zahlen, erhöht sich der Streitwert nicht.
Terno Dr. Schlichting Seiffert
Wendt Dr. Franke
Vorinstanzen:
LG Frankfurt am Main, Entscheidung vom 25.03.2004 - 2/23 O 378/03 -
OLG Frankfurt am Main, Entscheidung vom 03.02.2005 - 3 U 90/04 -