BGH Beschluss vom 08.12.2008 – II ZR 44/08
II. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
8. Dezember 2008
in dem Rechtsstreit
Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 8. Dezember 2008
durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Goette und die Richter Dr. Kurzwelly,
Dr. Strohn, Dr. Reichart und Dr. Drescher
beschlossen:
Der Kläger trägt die Kosten des Rechtsstreits.
Streitwert: 55.175,00 €
Gründe
Der Kläger hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Nach überein-
stimmender Erledigungserklärung ist über die Kosten unter Berücksichtigung
des bisherigen Sach- und Streitstandes nach billigem Ermessen zu entscheiden
(§ 91 a Abs. 1 Satz 1 ZPO), wozu der mutmaßliche Ausgang des Beschwerde-
und ggf. des Revisionsverfahrens zu berücksichtigen ist (BGH, Beschl. v.
1. März 2007 - I ZR 249/02, NJW-RR 2007, 694; v. 30. September 2004
- I ZR 30/04, WRP 2005, 126; v. 13. Februar 2003 - VII ZR 121/02, BauR 2003,
1075). Die Nichtzulassungsbeschwerde des im Berufungsverfahren unterlege-
nen Klägers wäre zurückzuweisen gewesen, weil keiner der im Gesetz (§ 543
Abs. 2 ZPO) vorgesehenen Gründe vorlag, nach denen der Senat die Revision
zulassen darf. Der Rechtsstreit der Parteien hatte weder grundsätzliche Bedeu-
tung, noch erforderte er eine Entscheidung des Revisionsgerichts zur Fortbil-
dung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung. Ins-
besondere ist nicht dargelegt, dass das Berufungsgericht bei seiner Auslegung
der Satzung der Beklagten Auslegungsgrundsätze in revisionsrechtlich relevan-
ter Weise außer Acht gelassen hat.
Goette
Kurzwelly
Strohn
Reichart
Drescher
Vorinstanzen:
LG Hanau, Entscheidung vom 28.06.2007 - 5 O 13/07 -
OLG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 22.01.2008 - 5 U 140/07 -