Entscheidungen zu § 387 BGB
1.436 Entscheidungen der Bundesgerichte · Voraussetzungen · Seite 11 von 29
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BSG, 19.12.2017 – B 1 KR 18/17 R
Urteil
Ein Krankenhaus darf für die Vergütung der Zeit maschineller Beatmung Versicherter Zeiten beatmungsfreier Spontanatmung nur in Phasen gezielter methodischer Entwöhnung nach Gewöhnung an maschinelle Beatmung einbeziehen.
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BFH, 28.11.2017 – VII R 1/16
Urteil
1. Masseverbindlichkeiten werden von einer Restschuldbefreiung nicht erfasst . 2. Steuerschulden, die als Masseverbindlichkeiten entstanden sind, können nach Abschluss des Insolvenzverfahrens mit Erstattungsansprüchen de…
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BSG, 26.09.2017 – B 1 KR 9/17 R
Urteil
Erbringt ein Krankenhaus eine Prozedur unvollständig, darf es ungeachtet des Ressourcenverbrauchs nur die erbrachte Teilleistung kodieren, wenn es für diese einen Operationen- und Prozedurenschlüssel gibt und ein spezifi…
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BFH, 01.08.2017 – VII R 12/16
Urteil
1. Das Gericht des zulässigen Rechtswegs entscheidet gemäß § 17 Abs. 2 Satz 1 GVG den Rechtsstreit grundsätzlich unter allen in Betracht kommenden rechtlichen Gesichtspunkten und damit auch über eine zur Aufrechnung gest…
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BFH, 08.03.2017 – VII R 13/15
Beschluss
NV: Beruft sich der Kläger auf das Erlöschen von Steuerforderungen aufgrund der Durchführung eines englischen Insolvenzverfahrens, hat er gemäß § 76 Abs. 1 Satz 4 FGO i.V.m. § 90 Abs. 2 AO nachzuweisen, dass er die von e…
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BFH, 13.12.2016 – VII R 1/15
Urteil
Das Aufrechnungsverbot des § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO besteht nach Einstellung des Insolvenzverfahrens nicht mehr . Das FA kann gegen eine abgetretene Forderung der Insolvenzmasse unter den Voraussetzungen des § 406 BGB auch…
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BAG, 26.10.2016 – 5 AZR 167/16
Urteil
1. Bezugspunkt des anspruchsausschließenden Verschuldens iSv. § 3 Abs. 1 Satz 1 Halbs. 2 EFZG (juris: EntgFG) ist das Interesse des Arbeitnehmers, seine Gesundheit zu erhalten und zur Arbeitsunfähigkeit führende Erkranku…
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BSG, 31.05.2016 – B 1 KR 38/15 R
Urteil
1. Eine Krankenkasse kann mit Beitragsansprüchen gegen Ausgleichsansprüche eines Arbeitgebers durch Willenserklärung oder Verwaltungsakt aufrechnen. 2. Erlangt eine Krankenkasse durch Entgeltfortzahlung eines Arbeitgeber…
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BSG, 19.04.2016 – B 1 KR 28/15 R
Urteil
1. Ein Krankenhaus hat keinen Anspruch auf Vergütung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit offen chirurgisch oder endovaskulär behandlungsbedürftigem Bauchaortenaneurysma, wenn die Leitung der Intensivsta…
- BSG, 17.11.2015 – B 1 KR 30/14 R Urteil
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BSG, 17.11.2015 – B 1 KR 13/15 R
Urteil
1. Die sachlich-rechnerische Richtigkeit einer Krankenhausabrechnung ist unabhängig von hypothetischen Geschehensabläufen ausschließlich am tatsächlichen Behandlungsverlauf zu messen. 2. Eine sachlich-rechnerisch richtig…
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BSG, 23.06.2015 – B 1 KR 26/14 R
Urteil
1. Leistungsklagen auf Krankenhausvergütung bis zu 2000 Euro nach Auffälligkeitsprüfung setzen grundsätzlich ab 1.9.2014, bei Vertrauensschutz jedenfalls ab 1.9.2015, einen Schlichtungsfehlschlag voraus, auch wenn der Sc…
- BSG, 21.04.2015 – B 1 KR 8/15 R Urteil
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BSG, 10.03.2015 – B 1 KR 2/15 R
Urteil
1. Das Krankenhaus trägt das Risiko, sich kostengünstig die Mittel für erforderliche und wirtschaftliche Krankenhausbehandlung zu verschaffen. 2. Ob einem Versicherten Krankenhausbehandlung zu gewähren ist, richtet sich …
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BSG, 10.03.2015 – B 1 AS 1/14 KL
Urteil
1. Die Pauschalzahlungen des Bundes für das Bildungs- und Teilhabepaket im Jahre 2012 an die Bundesländer unterliegen keinen nachträglichen Korrekturen wegen des Umfangs tatsächlich hierfür getätigter Aufwendungen. 2. Di…
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BSG, 14.10.2014 – B 1 KR 34/13 R
Urteil
1. Kodiert ein Krankenhaus zu Unrecht eine Nebendiagnose als Hauptdiagnose, obliegt es ihm, die tatsächlichen Voraussetzungen der berechneten Vergütung darzutun. 2. Behandlungsunterlagen, die das Krankenhaus dem Medizini…
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BSG, 01.07.2014 – B 1 KR 24/13 R
Urteil
Weicht ein Krankenhaus bei Abrechnung einer Fallpauschale von der üblichen Kodierpraxis ab, muss es die Krankenkasse mit den Abrechnungsdaten umfassend über den kodierten Sachverhalt informieren.
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BSG, 18.06.2014 – B 3 KR 10/13 R
Urteil
Ein Anspruch des Krankenhausträgers gegen die Krankenkasse auf Zahlung der Aufwandspauschale bei unverändert gebliebenem Rechnungsbetrag ist ausgeschlossen, wenn die Abrechnungsprüfung durch den Medizinischen Dienst der …
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BSG, 17.12.2013 – B 1 KR 71/12 R
Urteil
Leitet eine Krankenkasse die Prüfung bezahlter Krankenhausvergütung ein, indem sie den Medizinischen Dienst hiermit beauftragt, hemmt dies nicht den Eintritt der Verjährung eines Erstattungsanspruchs wegen Überzahlung de…
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BSG, 17.12.2013 – B 1 KR 57/12 R
Urteil
Ein Verlegungsabschlag kommt im aufnehmenden Krankenhaus bei Berechnung der Krankenhausvergütung für die Behandlung Versicherter nach Fallpauschalen auch dann in Betracht, wenn die Verlegung aus einem ausländischen Krank…
- BSG, 17.12.2013 – B 1 KR 60/12 R Urteil
- BSG, 17.12.2013 – B 1 KR 61/12 R Urteil
- BSG, 17.12.2013 – B 1 KR 59/12 R Urteil
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BSG, 28.11.2013 – B 3 KR 33/12 R
Urteil
Eine Fallzusammenführung nach § 2 Abs 2 S 1 der Fallpauschalenvereinbarung 2006 (juris: KFPVbg 2006) ist ausgeschlossen, wenn ein Krankenhaus einen Versicherten erst nach Ablauf der Frist von 30 Kalendertagen ab der Erst…
- BSG, 19.09.2013 – B 3 KR 30/12 R Urteil
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BSG, 19.09.2013 – B 3 KR 31/12 R
Urteil
Die Einleitung eines Verfahrens zur Prüfung einer bereits beglichenen Krankenhausrechnung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung hemmt nicht die Verjährung des aus einer Überzahlung resultierenden Erstatt…
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BSG, 02.07.2013 – B 1 KR 49/12 R
Urteil
Gibt ein Apotheker aufgrund vertragsärztlicher Verordnung anstelle eines Rabattvertragsarzneimittels pflichtwidrig ein anderes Arzneimittel ab, steht ihm weder ein Vergütungsanspruch noch ein Anspruch auf Ersatz des Wert…
- BSG, 02.07.2013 – B 1 KR 5/13 R Urteil
- BSG, 10.06.2013 – B 13 R 1/13 BH Beschluss
- BSG, 31.10.2012 – B 13 R 13/12 R Urteil
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BSG, 03.07.2012 – B 1 KR 16/11 R
Urteil
1. Apotheker können von einer Krankenkasse für die Abgabe von Arzneimitteln an deren Versicherte keine Vergütung mehr verlangen, wenn ein normenvertraglicher Vergütungsausschluss nach zumutbarer Zeit eingreift und die Be…
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BFH, 24.11.2011 – V R 13/11
Urteil
1. Grundlage für die Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren nach §§ 174 ff. InsO ist der gemäß §§ 16 ff. UStG berechnete Steueranspruch für das Kalenderjahr. Im Jahr der Insolvenzeröffnung ist die anzumeldende Steuer …
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BFH, 07.04.2011 – III R 88/09
Urteil
1. NV: Die Erstattungsansprüche nach den §§ 102 bis 105 SGB X sind nur von der Erfüllung der in §§ 102 ff. SGB X geregelten Tatbestandsvoraussetzungen abhängig . 2. NV: Ist Hilfeempfänger nicht der Elternteil, der Anspru…
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BSG, 23.03.2011 – B 6 KA 14/10 R
Urteil
Die Kassenärztliche Vereinigung kann einen ihr gegen einen Vertragsarzt zustehenden Rückforderungsanspruch wegen Honorarberichtigungen aus zurückliegenden Quartalen nicht gegen laufende Honoraransprüche aufrechnen, wenn …
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BFH, 23.02.2011 – I R 38/10
Urteil
NV: Einer Aufrechnung des FA gegen den Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens während eines vor dem 31. Dezember 2006 eröffneten Insolvenzverfahrens steht das Aufrechnungsverbot des § 96 Abs. 1 Nr. 1 Ins…
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BFH, 23.02.2011 – I R 20/10
Urteil
Einer Aufrechnung des FA gegen den Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens während eines vor dem 31. Dezember 2006 eröffneten Insolvenzverfahrens steht das Aufrechnungsverbot des § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO en…
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BFH, 08.12.2010 – II R 12/08
Urteil
Schadensaufwendungen, die von Mitgliedern eines kommunalen Schadensausgleichs in Höhe eines (variablen) Selbstbehalts selbst getragen werden, erfüllen nicht die Merkmale eines Versicherungsentgelts. Dies gilt auch dann, …
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BFH, 01.09.2010 – VII R 35/08
Beschluss
Hat der Insolvenzverwalter dem Insolvenzschuldner eine gewerbliche Tätigkeit durch Freigabe aus dem Insolvenzbeschlag ermöglicht, fällt ein durch diese Tätigkeit erworbener Umsatzsteuervergütungsanspruch nicht in die Ins…
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BFH, 01.09.2010 – VII R 25/09
Urteil
NV: Umsatzsteuervergütungsansprüche sind nicht deshalb vom Insolvenzbeschlag frei, weil sie von einem Schuldner während eines Insolvenzverfahrens durch eine Tätigkeit unter Einsatz pfändungsfreier Gegenstände erworben wo…
- BSG, 01.07.2010 – B 11 AL 6/09 R Urteil
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BFH, 08.06.2010 – VII R 39/09
Urteil
1. Die auf einem vollständig ausgefüllten amtlichen Vordruck erklärte und eigenhändig unterschriebene Abtretungsanzeige wird wirksam, wenn sie dem FA per Telefax zugeht (Änderung der Senatsrechtsprechung) . 2. Das FA kan…
- Oberlandesgericht München, 27.04.2026 – 19 U 3262/25 e Beschluss
- Oberlandesgericht München, 27.04.2026 – 19 U 3294/25 e Endurteil
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Landgericht Wuppertal, 15.04.2026 – 14 O 78/26
Urteil
Für die Auslösung der Amtsprüfung nach § 56 Abs. 1 ZPO ist erforderlich, dass tatsächliche Anhaltspunkte für das Bestehen einer die Voraussetzungen des § 104 Nr. 2 BGB erfüllenden, dauerhaften Erkrankung vorliegen. Das s…
- Landgericht Wuppertal, 25.02.2026 – 3 O 143/25 Urteil
- Landessozialgericht NRW, 04.02.2026 – L 11 KR 151/24 KH Urteil
- Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 27.01.2026 – 5 L 1675/25 Beschluss
- Landessozialgericht NRW, 21.01.2026 – L 10 KR 606/24 KH Urteil
- Landgericht Hamburg, 16.01.2026 – 315 O 57/25 Urteil
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Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 15.01.2026 – 11 SLa 180/25
Urteil
Erfolgt eine Korrektur der Eingruppierung dahingehend, dass das monatliche Entgelt höher, die Jahressonderzahlung hingegen niedriger ist, ist der Arbeitgeber berechtigt, auf die Jahressonderzahlung geleistete Überzahlung…