Entscheidungen zu § 133 InsO
902 Entscheidungen der Bundesgerichte · Vorsätzliche Benachteiligung · Seite 7 von 19
- Landgericht Erfurt, 07.03.2013 – 10 O 204/12 Urteil
- Oberlandesgericht Koblenz, 08.02.2013 – 3 U 740/12 Beschluss
- Hessisches Landesarbeitsgericht, 14.11.2012 – 18 Sa 1483/11 Urteil
- Landgericht Aachen, 24.01.2012 – 10 O 40/11 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 12.07.2011 – 16 U 37/11 Urteil
- Landgericht Bochum, 10.05.2011 – 9 S 251/10 Urteil
- Landgericht Düsseldorf, 02.05.2011 – 2b O 13/10 Urteil
- Landgericht Düsseldorf, 22.02.2011 – 35 O 5/07 Urteil
- Oberlandesgericht Celle, 16.12.2010 – 13 U 98/10 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 19.11.2009 – I-12 U 143/08 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 27.06.2007 – 2 U 22/07 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 13.01.2005 – 27 U 138/04 Urteil
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BGH, 17.07.2025 – IX ZR 184/22
Versäumnisurteil
Die planmäßige Übertragung der letzten freien Vermögenswerte an eine zu diesem Zweck gegründete Gesellschaft, die eine Aufspaltung von Forderungsschuldnerschaft und haftendem Vermögen bewirkt und die Vermögensgegenstände…
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BGH, 12.01.2023 – IX ZR 71/22
Beschluss
Für die gesetzliche Vermutung der Kenntnis vom Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners muss der Anfechtungsgegner nicht wissen, dass der Schuldner seine übrigen Gläubiger auch künftig nicht wird befriedigen könne…
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BGH, 24.02.2022 – IX ZR 250/20
Urteil
1. Die Zahlungsunfähigkeit stellt nur dann ein Indiz für den Benachteiligungsvorsatz dar, wenn der Schuldner seine Zahlungsunfähigkeit erkannt hat. Hält der Schuldner eine Forderung, welche die Zahlungsunfähigkeit begrün…
- BGH, 05.03.2020 – IX ZR 171/18 Beschluss
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BGH, 19.09.2019 – IX ZR 148/18
Urteil
1. Handelt der Schuldner bei einem bargeschäftsähnlichen Leistungsaustausch mit dem Vorsatz, seine Gläubiger zu benachteiligen, weil er fortlaufend unrentabel arbeitet und deshalb auch der Austausch gleichwertiger Leistu…
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BGH, 18.07.2019 – IX ZR 258/18
Urteil
Erbringt ein Schuldner, der seine Zahlungsunfähigkeit kennt, eine Leistung in der berechtigten Annahme, dadurch eine Gegenleistung in sein Vermögen zu veranlassen, kann ihm eine gleichwohl eingetretene Gläubigerbenachtei…
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BGH, 01.03.2018 – IX ZR 207/15
Versäumnisurteil
Überträgt der spätere Insolvenzschuldner seine vertragliche Rechtsstellung als Zwischenmieter auf einen Dritten, kann dies als unentgeltliche Leistung anfechtbar sein, wenn die vom Dritten übernommenen Pflichten keine di…
- BGH, 01.06.2017 – IX ZR 114/16 Urteil
- BGH, 20.10.2016 – IX ZR 305/14 Beschluss
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BGH, 24.03.2016 – IX ZR 242/13
Urteil
Hatte der Schuldner seine Zahlungen eingestellt, muss der Anfechtungsgegner darlegen und beweisen, dass der Schuldner die Zahlungen im Zeitpunkt der angefochtenen Rechtshandlung allgemein wieder aufgenommen hatte. Allein…
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BGH, 25.02.2016 – IX ZR 109/15
Urteil
Schweigt der Schuldner einer erheblichen Forderung während eines monatelangen Zeitraums auf Rechnungen und Mahnungen und bietet er nach Einschaltung eines Inkassounternehmens und Erwirken eines Mahnbescheids in dem auf s…
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BGH, 17.12.2015 – IX ZR 61/14
Urteil
1. Hat der Anfechtungsgegner die Zahlungsunfähigkeit und den Benachteiligungsvorsatz des Schuldners erkannt, obliegt ihm der Beweis, dass seine Kenntnis aufgrund nachträglich eingetretener Umstände entfallen ist. 2. Durc…
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BGH, 08.01.2015 – IX ZR 203/12
Urteil
Zur Feststellung der Zahlungseinstellung und der Kenntnis des Benachteiligungsvorsatzes auf der Grundlage von Indizien.
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BGH, 10.07.2014 – IX ZR 192/13
Urteil
1. Ist der Arbeitnehmer vorleistungspflichtig, genießen Lohnzahlungen seines insolventen Arbeitgebers, die binnen 30 Tagen nach Fälligkeit bewirkt werden, das Bargeschäftsprivileg. 2. Die einen Benachteiligungsvorsatz un…
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BGH, 21.11.2013 – IX ZR 128/13
Urteil
1. Eine vom Schuldner veranlasste Banküberweisung ist eine Rechtshandlung, auch wenn zuvor zu Gunsten des Zahlungsempfängers der Anspruch auf Auszahlung des Bankguthabens gepfändet und ihm zur Einziehung überwiesen wurde…
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BGH, 07.11.2013 – IX ZR 49/13
Urteil
Tilgt der Schuldner Sozialversicherungsbeiträge über einen Zeitraum von zehn Monaten jeweils mit einer Verspätung von drei bis vier Wochen, kann das Tatgericht zu der Würdigung gelangen, dass der Sozialversicherungsträge…
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BGH, 13.06.2013 – IX ZR 259/12
Urteil
Zur Insolvenzanfechtung gegenüber der kontoführenden Bank hinsichtlich der Umbuchung von Gutschriften vom Konto einer an einem Cash-Pool teilnehmenden Gesellschaft auf das Zielkonto des Cash-Pools und hinsichtlich der do…
- BGH, 07.05.2013 – IX ZR 113/10 Urteil
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BGH, 21.02.2013 – IX ZR 52/10
Urteil
Zu den anfechtungs- und gesellschaftsrechtlichen Ansprüchen des Insolvenzverwalters einer schuldnerischen Gesellschaft aus dem Verkauf ihrer Vermögensgegenstände an eine, dem Gesellschafter gleichgestellte Person.
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BGH, 22.11.2012 – IX ZR 22/12
Urteil
1. In der Insolvenz des Leistungsmittlers kann die Tilgung einer fremden Schuld wegen vorsätzlicher Benachteiligung der Insolvenzgläubiger gegenüber dem Forderungsgläubiger angefochten werden, wenn dem Forderungsgläubige…
- BGH, 08.11.2012 – IX ZR 77/11 Urteil
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BGH, 25.10.2012 – IX ZR 117/11
Urteil
1. Erlangt ein Gläubiger mehrere Monate nach einem von ihm gegen den Schuldner gestellten Insolvenzantrag durch diesen Befriedigung seiner Forderung und nimmt er anschließend den Antrag zurück, kann die Vorsatzanfechtung…
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BGH, 26.04.2012 – IX ZR 67/09
Urteil
Veräußert ein Schuldner mit Zustimmung seiner Bank ein in deren Sicherungseigentum stehendes Warenlager mit der treuhänderischen Vereinbarung, dass der Kaufpreis auf das bei dieser Bank im Soll geführte Kontokorrentkonto…
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BGH, 26.04.2012 – IX ZR 146/11
Urteil
1. Eine mittelbare objektive Gläubigerbenachteiligung ist gegeben, wenn durch die angefochtene Rechtshandlung eine Forderung des Anfechtungsgegners, die im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens eine bloße Insolvenz…
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BGH, 08.12.2011 – IX ZR 156/09
Urteil
1. Die Vereinbarung einer Zahlungsverpflichtung entfällt als kongruenzbegründender Schuldgrund für die angefochtene Zahlung, wenn sie selbst der Insolvenzanfechtung unterliegt. 2. Beweisanzeichen für die subjektiven Vora…
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BGH, 30.06.2011 – IX ZR 134/10
Urteil
Der Schuldner hat die Zahlungen eingestellt, wenn er einen maßgeblichen Teil der fälligen Verbindlichkeiten nicht bezahlt. Diese Feststellung kann nicht nur durch eine Gegenüberstellung der beglichenen und der offenen Ve…
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BGH, 06.10.2009 – IX ZR 191/05
Urteil
InsO § 129 Abs. 1, § 133 Abs. 1, § 143 Abs. 1 Schöpft der Schuldner neue Gelder aus einer lediglich geduldeten Kontoüberziehung und fließen sie infolge seiner Rechtshandlung einem Gläubiger direkt zu, so kommt die Anfech…
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BGH, 11.12.2008 – IX ZR 194/07
Urteil
InsO § 41 Abs. 1, § 170 Abs. 1 Satz 2, § 166 Abs. 2, § 191 Zieht der Verwalter eine vom Schuldner sicherungshalber abgetretene Forderung ein, ohne dass der Schuldner für die gesicherte Verbindlichkeit persönlich haftet, …
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BGH, 05.06.2008 – IX ZR 17/07
Urteil
StPO § 153a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2, Abs. 2 Satz 2; InsO § 129 Die Einstellung eines Strafverfahrens darf nicht von der Zahlung einer Geldauflage an die Staatskasse abhängig gemacht werden, wenn der Angeschuldigte durch die …
- BAG, 03.07.2014 – 6 AZR 451/12 Urteil
- Niedersächsisches Finanzgericht, 13.05.2025 – 5 K 100/23 Urteil
- Landgericht Hannover, 28.10.2024 – 11 T 5/24 Beschluss
- Bayerisches Oberstes Landesgericht, 30.08.2024 – 102 AR 99/24 e Beschluss
- Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, 05.06.2024 – 9 U 62/23 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 06.11.2023 – 2 U 40/23 Beschluss
- Landgericht Bielefeld, 22.04.2021 – 5 O 134/18 Urteil
- Landgericht Magdeburg, 05.10.2020 – 11 O 1119/18 Urteil
- Kammergericht, 28.08.2020 – 14 U 168/19 Urteil