Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 17.02.2009 – XI ZA 7/08

XI. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

17. Februar 2009

in dem Rechtsstreit

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 17. Februar 2009 durch

den Vorsitzenden Richter Wiechers, den Richter Dr. Joeres, die Richterin Mayen

und die Richter Dr. Grüneberg und Maihold

beschlossen:

Der Antrag der Kläger auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe wird

abgelehnt, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende

Aussicht auf Erfolg bietet. Insbesondere ist der zwischen den Parteien

geschlossene Darlehensvertrag wirksam zustande gekommen, weil die

der

Treuhänderin

erteilte

Vollmacht

nicht

gegen

das

Rechtsberatungsgesetz verstößt (vgl. Senatsurteil vom 20. Januar 2009

XI ZR 487/07). Den Klägern steht gemäß § 6 Abs. 2 Satz 4 VerbrKrG

wegen der zuviel gezahlten Zinsen auch kein Anspruch auf

Tilgungsverrechnung, sondern – wie vom Landgericht zuerkannt –

lediglich ein Anspruch auf Neuberechnung zu (vgl. Senatsurteil vom

20. Januar 2009 – XI ZR 504/07). Im Übrigen hat der Kläger zu 2) mit

Eröffnung des

Insolvenzverfahrens über sein Vermögen durch

Beschluss des Amtsgerichts Ingolstadt vom 29. April 2008 gemäß

§ 80 InsO die Befugnis verloren, den Prozess fortzuführen (vgl. BGH,

Beschluss vom 4. Mai 2006 – IX ZA 26/04, NJW-RR 2006, 1208).

Gegenstandswert: 48.519,40 €

Wiechers

Joeres

Mayen

Grüneberg

Maihold

Vorinstanzen: LG Stuttgart, Entscheidung vom 19.01.2007 - 14 O 637/05 - OLG Stuttgart, Entscheidung vom 22.01.2008 - 6 U 109/07 -