Gesetze / Rechtsprechung / § 1059 BGB
Entscheidungen zu § 1059 BGB
36 Entscheidungen der Bundesgerichte · Unübertragbarkeit; Überlassung der Ausübung
-
BGH, 06.03.2020 – V ZR 329/18
Urteil
Ist für mehrere Personen als Gesamtberechtigte nach § 428 BGB ein Nießbrauch an einem Grundstück bestellt, kann die Aufhebung der Gesamtberechtigung entsprechend § 749 Abs. 1 BGB nicht verlangt werden.
-
BGH, 05.11.2002 – X ZR 140/01
Urteil
Verkündet am: 5. November 2002 Wermes Justizhauptsekretär als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle BGB § 528 Abs. 1 Satz 1 Die Anknüpfung an den angemessenen Unterhalt des Schenkers in § 528 Abs. 1 Satz 1 BGB verweist den …
- BGH, 14.06.2007 – IX ZR 170/06 Beschluss
- Finanzgericht Münster, 12.12.2023 – 6 K 2489/22 E Urteil
- Oberlandesgericht Karlsruhe, 23.03.2018 – 12 U 165/17 Urteil
-
BGH, 21.12.2023 – I ZB 37/23
Beschluss
1. Dem im Verfahren auf Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Schiedsspruchs erhobenen Einwand eines Anerkennungsversagungsgrunds im Sinne des Art. V Abs. 1 UNÜ steht nicht entgegen, dass im Erlassstaat gegen den Sc…
-
BGH, 23.03.2023 – V ZR 113/22
Urteil
1. Ist ein auf Lebzeiten eingeräumtes Recht, ein Gebäude oder einen Teil eines Gebäudes als Wohnung zu benutzen, im Grundbuch und in der in Bezug genommenen Eintragungsbewilligung als „Wohnungsrecht“ bezeichnet, handelt …
-
BGH, 02.03.2023 – V ZB 64/21
Beschluss
1. Die Bestellung eines Wohnungsrechts am eigenen Grundstück ist zulässig. 2a. Sind Grundstückseigentümer und Wohnungsberechtigter personenidentisch, sei es durch eine anfängliche Bestellung des Wohnungsrechts als Eigent…
-
BGH, 06.12.2018 – V ZB 94/16
Beschluss
1. Zu den nach § 1069 Abs. 1 BGB auf die Bestellung eines Nießbrauchs an einem übertragbaren Recht anwendbaren Vorschriften gehören nur die Vorschriften, die allgemein für die Übertragung des mit dem Nießbrauch zu belast…
-
BGH, 29.06.2016 – IV ZR 474/15
Urteil
Behält sich der Erblasser bei der Schenkung eines Grundstücks ein Wohnungsrecht an diesem oder Teilen daran vor, so kann hierdurch in Ausnahmefällen (hier verneint) der Beginn des Fristlaufs gem. § 2325 Abs. 3 BGB gehind…
-
BGH, 18.12.2015 – V ZR 269/14
Urteil
1. Der Eigentümer eines Nießbrauchsgrundstücks wird mit dem Erlöschen des Nießbrauchs nicht Rechtsnachfolger des Nießbrauchers. 2. Die Beendigung des Nießbrauchs führt grundsätzlich zu einem Erlöschen der gegen einen Dri…
-
BGH, 13.07.2012 – V ZR 206/11
Urteil
Besteht keine vertragliche Bindung zwischen dem Eigentümer und dem Wohnungsberechtigten, der einer außerhäuslichen Pflege bedarf, so wird der Eigentümer, der die Wohnung eigenmächtig vermietet, durch die Einnahme der Mie…
-
BGH, 14.07.2011 – V ZB 271/10
Beschluss
Ein Nießbrauch kann an dem eigenen Grundstück bestellt werden; der Nachweis eines berechtigten Interesses an der Bestellung ist nicht erforderlich .
-
BGH, 09.01.2009 – V ZR 168/07
Versäumnisurteil
BGB § 1093 Enthält die schuldrechtliche Vereinbarung über die Bestellung eines Wohnungsrechts keine Regelung, wie die Wohnung genutzt werden soll, wenn der Wohnungsberech- tigte sein Recht wegen Umzugs in ein Pflegeheim …
-
BGH, 03.05.2007 – IX ZR 16/06
Urteil
ZPO § 531 Abs. 2 Nr. 3; AnfG §§ 1, 4; BGB §§ 1147, 1192 a) Für die Frage, ob eine Rechtshandlung zu einer mittelbaren Gläubigerbenachteili- gung geführt hat, ist der Zeitpunkt der Berufungsverhandlung jedenfalls insofern…
-
BGH, 12.01.2006 – IX ZR 131/04
Urteil
BGB §§ 1059, 1065; ZPO § 857 Abs. 3, 4; ZVG §§ 146, 149, § 150 Abs. 2, § 152 Abs. 1 a) Die Pfändung des Nießbrauchs an einem Grundstück gibt dem Pfändungsgläubi- ger gegen den Nießbraucher keinen Anspruch auf Räumung und…
-
BFH, 30.01.2013 – II R 38/11
Urteil
Verzichtet ein Gesellschafter einer GmbH auf ein ihm persönlich zustehendes Mehrstimmrecht, liegt darin auch dann keine freigebige Zuwendung an die anderen Gesellschafter der GmbH, wenn sich der Wert von deren Anteilen a…
-
BFH, 30.03.2010 – VII R 22/09
Urteil
1. Die Anfechtbarkeit der Bestellung dinglicher Rechte am eigenen Grundstück folgt aus einer unmittelbaren Anwendung des § 3 Abs. 1 AnfG (Fortentwicklung der Senatsrechtsprechung) . 2. Die Gläubigerbenachteiligung liegt …
- Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, 31.03.2025 – 3 K 28/24 Urteil
- Landgericht Dortmund, 26.11.2024 – 12 O 420/23 Teilurteil
- Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, 01.04.2022 – 15 CS 22.642 Beschluss
- Finanzgericht Münster, 14.02.2019 – 3 K 2098/16 Erb Urteil
- Oberlandesgericht Naumburg, 20.07.2016 – 12 Wx 2/16 Beschluss
- Europäischer Gerichtshof, 02.06.2016 – C-50/16 Beschluss
- Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen, 19.11.2014 – 1 U 15/14 Urteil
- Kammergericht, 01.08.2014 – 1 W 213 - 214/14, 1 W 213/14, 1 W 214/14 Beschluss
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 22.07.2014 – 20 W 182/14 Beschluss
- Oberlandesgericht Hamm, 14.05.2013 – 15 W 149/13 Beschluss
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 11.04.2012 – 17 U 134/11 Urteil
- Verwaltungsgericht Gera, 29.09.2011 – 5 K 1607/10 Ge Urteil
- Oberlandesgericht Stuttgart, 11.10.2010 – 8 W 437/10 Beschluss
- Oberlandesgericht Hamm, 13.04.2010 – I-15 Wx 263/09 Beschluss
- Oberlandesgericht Stuttgart, 28.02.2008 – 7 U 167/07 Urteil
- Finanzgericht Münster, 18.04.2007 – 7 V 1288/07 AO Beschluss
- Oberlandesgericht Stuttgart, 23.08.2006 – 3 U 252/05 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 30.01.2004 – 2 W 8/04 Beschluss