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Entscheidungen zu § 166 BGB
1.327 Entscheidungen der Bundesgerichte · Willensmängel; Wissenszurechnung · Seite 1 von 27
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BFH, 23.08.2022 – VII R 21/21
Urteil
1. Gegen die Höhe des Säumniszuschlags nach § 240 Abs. 1 Satz 1 AO bestehen auch bei einem strukturellen Niedrigzinsniveau keine verfassungsrechtlichen Bedenken. 2. Erteilt der Kontoinhaber einem Dritten, z.B. seinem Ehe…
- Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken, 28.06.2023 – 7 U 176/21 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 08.03.2019 – 25 U 24/18 Urteil
- Amtsgericht Dortmund, 29.10.2018 – 410 C 7987/17 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 11.12.2012 – 5 U 106/11 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 22.08.2005 – 5 U 69/05 Urteil
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BGH, 23.01.2014 – III ZR 436/12
Urteil
Eine entsprechend § 166 Abs. 1 BGB erfolgende Zurechnung des Wissens eines Vertreters des Gläubigers von den Anspruch begründenden Umständen im Sinne von § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB kommt auch dann nicht in Betracht, wenn sic…
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BGH, 19.03.2013 – XI ZR 46/11
Urteil
1. Eine Vertragspartei handelt treuwidrig (§ 242 BGB), wenn sie sich auf die Zurechnung von Wissen eines Vertreters ihres Geschäftspartners nach § 166 Abs. 1 BGB beruft, obwohl sie wusste oder damit rechnen musste, dass …
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BFH, 30.06.2020 – VII R 63/18
Urteil
1. Die Anfechtung gläubigerbenachteiligender Rechtshandlungen wegen Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis außerhalb des Insolvenzverfahrens gemäß § 191 Abs. 1 Sätze 1 und 2 AO i.V.m. §§ 1 ff. AnfG erfolgt durch Duldu…
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 02.02.2010 – 10 U 155/09 Urteil
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BSG, 19.12.2024 – B 5 R 14/23 R
Urteil
1. Ein Empfänger von Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung muss sich die Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis seines Wissensvertreters von der Rechtswidrigkeit des zugrunde liegenden Verwaltungsakts zurechn…
- Finanzgericht Münster, 08.05.2024 – 7 K 1991/20 AO Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 14.11.2018 – 3 K 3162/15 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 16.06.2016 – I-6 U 20/15 Urteil
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BGH, 09.05.2000 – XI ZR 220/99
Urteil
BGB §§ 166 Abs. 1, 667, 675 Abs. 1, 819 Abs. 1 AGB-Sparkassen (Fassung Januar 1993) Nr. 9 Abs. 1 Satz 4 Orderscheckabkommen (Fassung Mai 1996) Nrn. 3, 6 a) Die mit einem Scheckinkasso beauftragte Sparkasse kann nach Einl…
- BGH, 02.05.2000 – XI ZR 243/99 Urteil
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BGH, 02.05.2000 – XI ZR 150/99
Urteil
BGB §§ 166, 172, 173; HTürGG § 1 a) Bei Einschaltung eines Vertreters zum Abschluß eines Darlehensver- trages kommt es für die Widerruflichkeit der Vertragserklärung nach dem Haustürwiderrufsgesetz jedenfalls grundsätzli…
- Landgericht Arnsberg, 25.05.2023 – 4 O 179/22 Urteil
- Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, 23.06.2021 – 9 U 109/20 Urteil
- Finanzgericht Münster, 18.06.2019 – 2 K 1290/18 AO Urteil
- Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, 13.12.2018 – 21 Sa 298/18 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 10.12.2013 – I-21 U 113/12 Urteil
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BGH, 26.03.2025 – VIII ZR 152/23
Urteil
Zum kollusiven Zusammenwirken im Sinne von § 138 Abs. 1 BGB zwischen dem Vertreter des Vermieters (hier: dem Geschäftsführer einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und dem Mieter bei Abschluss eines Wohnraummietver…
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BGH, 26.09.2023 – XI ZR 98/22
Urteil
Gemäß § 241a Abs. 2 Fall 2 BGB sind gesetzliche Ansprüche nicht ausgeschlossen, wenn die Leistung in der irrigen Vorstellung einer Bestellung erfolgte und der Empfänger dies zwar nicht selbst erkannt hat, ihm aber in ent…
- BGH, 05.07.2011 – XI ZR 306/10 Urteil
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BGH, 29.03.2000 – VIII ZR 81/99
Urteil
BGB § 166 Abs. 1 HGB § 354 a) Auch bei der Auslegung eines beurkundungsbedürftigen Rechtsgeschäfts muß sich der Vertretene, der das Handeln eines in seinem Namen auftretenden voll- machtlosen Vertreters nachträglich gene…
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BGH, 28.01.2000 – V ZR 402/98
Urteil
BGB § 166 Abs. 1; ZPO § 301 a) Der Käufer muß sich die Kenntnis seines Abschlußvertreters grundsätzlich auch dann nach § 166 Abs. 1 BGB zurechnen lassen, wenn der Vertreter zuvor als Verhandlungsführer (und damit als "Wi…
- Bayerisches Oberstes Landesgericht, 13.12.2023 – 101 Sch 112/22 Teilbeschluss
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 23.07.2018 – 6 A 1520/16 Beschluss
- Verwaltungsgericht Köln, 09.05.2017 – 7 K 4029/15 Urteil
- Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 17.01.2012 – 22 Sa 7/11 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 18.08.2011 – I-2 U 71/10 Urteil
- Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken, 31.08.2010 – 4 U 550/09 - 158 Urteil
- Landgericht Karlsruhe, 05.10.2007 – 3 O 47/07 Urteil
- Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, 28.06.2007 – 5 U 4/07 Urteil
- Oberlandesgericht Stuttgart, 12.06.2006 – 5 U 28/06 Urteil
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BGH, 25.05.2023 – IX ZR 116/21
Urteil
Im Rahmen des echten Factorings muss sich der Factor die Kenntnis des Forderungsverkäufers von der Zahlungsunfähigkeit des späteren Insolvenzschuldners oder den die Zahlungsunfähigkeit begründenden Umständen regelmäßig n…
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BGH, 19.03.2021 – V ZR 158/19
Urteil
1. Die Denkmaleigenschaft des Kaufobjekts kann einen Sachmangel im Sinne des § 434 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BGB begründen. 2. a) Verkauft der Testamentsvollstrecker ein Nachlassgrundstück, kann ihm die Kenntnis der Erben über…
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BAG, 20.06.2024 – 2 AZR 156/23
Urteil
Ein Prozessvergleich kann nur mit Erfolg nach § 123 Abs. 1 Alt. 1 BGB angefochten werden, wenn die arglistige Täuschung durch den Anfechtungsgegner für die Annahmeerklärung des Anfechtenden kausal geworden ist. Das ist n…
- Finanzgericht Münster, 20.03.2026 – 12 K 441/24 AO Urteil
- Finanzgericht Münster, 21.11.2023 – 2 K 2201/20 AO Urteil
- Finanzgericht Köln, 05.08.2014 – 11 K 654/09 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 20.10.2011 – I-13 U 38/11 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 08.09.2011 – I-27 U 36/11 Urteil
- Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken, 06.10.2010 – 5 U 88/10 - 16 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 24.02.2010 – 8 U 118/08 Teilurteil
- Oberlandesgericht Hamm, 19.10.2009 – 22 U 131/08 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 12.11.2001 – I-9 U 53/01 Urteil
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BGH, 08.04.2016 – V ZR 150/15
Versäumnisurteil
Verschweigt einer von mehreren Verkäufern einen Mangel der Kaufsache arglistig, können sich sämtliche Verkäufer gemäß § 444 Alt. 1 BGB nicht auf den vertraglich vereinbarten Ausschluss der Sachmängelhaftung berufen.
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BGH, 14.01.2016 – I ZR 65/14
Urteil
Freunde finden 1. Einladungs-E-Mails, die der Anbieter eines sozialen Netzwerks im Internet an Empfänger sendet, die nicht Mitglieder des sozialen Netzwerks sind und in den Erhalt der E-Mails nicht ausdrücklich eingewill…