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BGH Beschluss vom 01.06.2006 – IX ZA 33/05

IX. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

IX ZA 33/05

BESCHLUSS

vom

1. Juni 2006

in dem Prozesskostenhilfeverfahren

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Richter Dr. Ganter,

Kayser, Vill, Cierniak und Dr. Detlev Fischer

am 1. Juni 2006

beschlossen:

Der Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe zur Einlegung

der Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 27. Zivilsenats

des Oberlandesgerichts Hamm vom 8. November 2005 wird zu-

rückgewiesen.

Gründe:

Der Prozesskostenhilfeantrag ist zurückzuweisen, weil die beabsichtigte

Rechtsverfolgung aussichtslos ist (§ 114 Satz 1 ZPO).

Die beabsichtigte Rechtsbeschwerde wäre nicht statthaft und daher ge-

mäß § 577 Abs. 1 ZPO als unzulässig zu verwerfen, weil sie weder nach dem

Gesetz allgemein eröffnet, noch vom Beschwerdegericht zugelassen worden ist

(§ 574 Abs. 1 ZPO). Die Vorschriften der §§ 6, 7 InsO finden auf Prozesskos-

tenhilfeentscheidungen keine Anwendung (vgl. BGHZ 144, 78 ff; BGH, Beschl.

v. 24. Juli 2003 - IX ZB 539/02, NJW 2003, 2910, 2911, insoweit in BGHZ 156,

92 nicht abgedruckt; v. 30. März 2006 - IX ZA 30/05). Die Nichtzulassung

(§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO) ist - im Gegensatz zur Regelung der Revision

(§ 544 ZPO) - nicht anfechtbar.

Ganter

Kayser

Vill

Cierniak

Fischer

Vorinstanzen:

LG Münster, Entscheidung vom 09.08.2005 - 11 O 499/04 -

OLG Hamm, Entscheidung vom 08.11.2005 - 27 W 74/05 -