Entscheidungen zu § 826 BGB
5.935 Entscheidungen der Bundesgerichte · Sittenwidrige vorsätzliche Schädigung · Seite 29 von 119
- BGH, 21.09.2022 – VII ZR 767/21 Beschluss
- BGH, 13.06.2022 – VIa ZR 488/21 Beschluss
- BGH, 18.05.2022 – VII ZR 239/21 Beschluss
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BGH, 10.05.2022 – VI ZR 838/20
Urteil
Die Haftung einer juristischen Person aus § 826 BGB in Verbindung mit § 31 BGB setzt voraus, dass einer ihrer verfassungsmäßig berufenen Vertreter im Sinne des § 31 BGB den objektiven und subjektiven Tatbestand des § 826…
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BGH, 26.04.2022 – VI ZR 435/20
Urteil
Zur deliktischen Haftung eines Automobilherstellers gegenüber dem Käufer des gebrauchten Fahrzeugs in einem sogenannten Dieselfall (hier: sogenanntes "Thermofenster" und Darlegungserfordernisse bei Behauptung einer sogen…
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BGH, 24.03.2022 – III ZR 270/20
Urteil
Zur Haftung eines Automobilherstellers nach § 826 BGB in einem sogenannten Dieselfall.
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BGH, 21.03.2022 – VIa ZR 275/21
Urteil
1a. Bei der Prüfung, ob die Klage "demnächst" zugestellt worden ist, sind bis zum Fristablauf eingetretene Versäumnisse des Klägers in die für die Bewertung als unmaßgebliche Verzögerung bedeutsame Frist nicht mit einzur…
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BGH, 20.01.2022 – III ZR 194/19
Urteil
Bilanzielle Bewertung von Forderungen 1. Zur Bewertung von Geldforderungen in der Handelsbilanz. 2. Zur Beurteilung der richtigen bilanziellen Bewertung einer (möglicherweise) risikobehafteten Forderung ist im Zivilproze…
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BGH, 21.12.2021 – VI ZR 875/20
Urteil
1. Die Haftung einer juristischen Person aus § 826 BGB in Verbindung mit § 31 BGB setzt voraus, dass einer ihrer verfassungsmäßig berufenen Vertreter im Sinne des § 31 BGB den objektiven und subjektiven Tatbestand des § …
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BGH, 23.11.2021 – VI ZR 839/20
Urteil
Zur Haftung eines Automobilherstellers nach § 826 BGB gegenüber dem Käufer in einem sogenannten Dieselfall (hier: Kauf nach Bekanntwerden des sog. Dieselskandals; Thermofenster).
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BGH, 23.11.2021 – VI ZR 818/20
Urteil
Für die Bewertung eines schädigenden Verhaltens als sittenwidrig im Sinne von § 826 BGB ist in einer Gesamtschau dessen Gesamtcharakter zu ermitteln und das gesamte Verhalten des Schädigers bis zum Eintritt des Schadens …
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BGH, 16.11.2021 – VI ZR 291/20
Urteil
Zum Umfang der Haftung eines Motorenherstellers nach §§ 826, 31 BGB gegenüber dem Käufer des Fahrzeugs in einem sogenannten Dieselfall (hier: u.a. Ersatzfähigkeit von Zulassungs- und Überführungskosten).
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BGH, 16.11.2021 – VI ZR 355/20
Urteil
Zur Haftung eines Automobilherstellers nach § 826 BGB gegenüber dem Käufer in einem sogenannten Dieselfall (hier: Verkauf eines Gebrauchtwagens).
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BGH, 21.10.2021 – IX ZR 265/20
Urteil
1. Der Insolvenzverwalter ist nicht berechtigt, Schadensersatzansprüche der Gläubiger gegen den Insolvenzschuldner geltend zu machen, die auf einer Verkürzung der Insolvenzmasse durch die Verschiebung von Vermögensbestan…
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BGH, 19.10.2021 – VI ZR 189/20
Urteil
Zur Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegen den Fahrzeughersteller in einem sogenannten Dieselfall.
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BGH, 12.10.2021 – VI ZR 879/20
Urteil
Für die Bewertung eines schädigenden Verhaltens als sittenwidrig im Sinne von § 826 BGB ist in einer Gesamtschau dessen Gesamtcharakter zu ermitteln und das gesamte Verhalten des Schädigers bis zum Eintritt des Schadens …
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BGH, 10.06.2021 – III ZR 38/20
Urteil
Der Tatbestand erbringt nach § 314 ZPO Beweis nur für das mündliche Parteivorbringen in der jeweiligen Instanz, schließt aber abweichenden Vortrag in einer höheren Instanz - in den Grenzen der §§ 530, 531 ZPO - nicht aus…
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BGH, 30.07.2020 – VI ZR 397/19
Urteil
1. Deliktszinsen nach § 849 BGB können nicht verlangt werden, wenn der Geschädigte für die Hingabe seines Geldes im Wege des Leistungsaustauschs eine in tatsächlicher Hinsicht voll nutzbare Gegenleistung erhält. In diese…
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BGH, 21.07.2020 – VI ZB 7/20
Beschluss
Zu den inhaltlichen Anforderungen an die Berufungsbegründung (hier: Abweisung einer Klage wegen Inverkehrbringens eines Kraftfahrzeugs mit unzulässiger Abschalteinrichtung).
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BGH, 25.06.2020 – III ZR 119/19
Urteil
Auf die Haftung des gerichtlichen Sachverständigen wegen eines unrichtigen Gutachtens findet § 839a BGB analog Anwendung, wenn das Gerichtsverfahren durch einen Vergleich erledigt wurde, dessen Abschluss von dem Gutachte…
- BGH, 31.10.2019 – 1 StR 219/17 Urteil
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BGH, 18.01.2018 – I ZR 150/15
Urteil
1. Der Kläger, der Schadensersatzansprüche auf eine ohne sein Wissen von seinem Bevollmächtigten getroffene Schmiergeldabrede stützt, genügt seiner Darlegungslast, wenn er ausreichende Anhaltspunkte für den Abschluss ein…
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BGH, 21.11.2017 – II ZR 180/15
Urteil
Schadensersatzansprüche aus Prospekthaftung im weiteren Sinne, § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 264a StGB (Kapitalanlagebetrug) und § 826 BGB (sittenwidrige Schädigung), die auf die Rückabwicklung einer Fondsbeteiligung gericht…
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BGH, 19.09.2017 – XI ZB 17/15
Beschluss
1. Jedes Feststellungsziel im Sinne des § 2 Abs. 1 Satz 1 KapMuG bildet einen eigenständigen Streitgegenstand des Kapitalanleger-Musterverfahrens. 2. Eine ordnungsgemäße Rechtsbeschwerdebegründung im Kapitalanleger-Muste…
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BGH, 20.07.2017 – IX ZR 310/14
Urteil
1. Dem Insolvenzverwalter steht bei der Frage, zu welchem Zeitpunkt er die (drohende) Masseunzulänglichkeit anzeigt, ein weiter Handlungs- und Entscheidungsspielraum zu. Dessen Einhaltung kann das Gericht des Haftungspro…
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BGH, 10.11.2016 – III ZR 235/15
Versäumnisurteil
1. Ein geschädigter Darlehensgeber muss sich gegenüber einem ihm aus § 826 BGB haftenden Schädiger das schuldhafte Verhalten seiner Mitarbeiter bei der Kreditprüfung zurechnen lassen, wenn der Schädiger zum Zeitpunkt des…
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BGH, 14.07.2015 – VI ZR 463/14
Versäumnisurteil
Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer oder (faktische) Geschäftsleiter einer Gesellschaft haften nach § 826 BGB auf Schadensersatz, wenn das von ihnen ins Werk gesetzte Geschäftsmodell der Gesellschaft von vornherein auf …
- BGH, 17.03.2015 – VI ZR 12/14 Urteil
- BGH, 19.11.2013 – VI ZR 344/12 Urteil
- BGH, 19.11.2013 – VI ZR 343/12 Urteil
- BGH, 19.11.2013 – VI ZR 410/12 Urteil
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BGH, 19.11.2013 – VI ZR 336/12
Urteil
Zur Frage der Haftung eines Wirtschaftsprüfers wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung von Anlegern durch irreführende Äußerungen bei Vorträgen und Veranstaltungen mit Vertriebsmitarbeitern über die Werthaltigkeit …
- BGH, 19.11.2013 – VI ZR 13/13 Urteil
- BGH, 19.11.2013 – VI ZR 411/12 Urteil
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BGH, 04.12.2012 – VI ZR 378/11
Urteil
Zur Frage der Darlegungs- und Beweislast für den Eintritt eines Schadens, wenn Anleger einen Wirtschaftsprüfer wegen eines pflichtwidrigen Bestätigungsvermerks im Sinne des § 322 HGB nach § 826 BGB auf Schadensersatz in …
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BGH, 26.07.2011 – II ZB 11/10
Beschluss
1. Die Bindungswirkung des Vorlagebeschlusses für das Oberlandesgericht entfällt, wenn der geltend gemachte Anspruch schon nicht Gegenstand eines Musterverfahrens sein kann . 2. Die Bindungswirkung des Vorlagebeschlusses…
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BGH, 09.06.2011 – I ZR 41/10
Urteil
Werbegeschenke 1. Die Löschungsansprüche wegen bösgläubiger Markenanmeldung und wegen Verfalls mangels rechtserhaltender Benutzung sind unterschiedliche Streitgegenstände . 2. Will die in erster Instanz mit dem Löschungs…
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BGH, 25.01.2011 – XI ZR 195/08
Urteil
Ein ausländischer Broker beteiligt sich auch dann bedingt vorsätzlich an einer vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung von Kapitalanlegern, wenn die Vermittlung chancenloser Terminoptionsgeschäfte und die Anweisung der e…
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BGH, 25.01.2011 – XI ZR 106/09
Versäumnisurteil
Im Falle einer deliktischen Haftung eines ausländischen Brokers wegen bedingt vorsätzlicher Teilnahme an einem sittenwidrigen Geschäftsmodell eines inländischen Terminoptionsvermittlers beginnt die regelmäßige Verjährung…
- BGH, 19.10.2010 – VI ZR 145/09 Urteil
- BGH, 19.10.2010 – VI ZR 4/09 Urteil
- BGH, 19.10.2010 – VI ZR 304/08 Urteil
- BGH, 19.10.2010 – VI ZR 248/08 Urteil
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BGH, 04.12.2008 – I ZR 3/06
Urteil
Verkündet am: 4. Dezember 2008 Führinger Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle Ohrclips MarkenG § 14 Abs. 2 Nr. 1; UWG § 2 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2, § 6 Abs. 1 und 2 Nr. 4; BGB § 823 Abs. 1 Ag, § 826 Gd…
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BGH, 02.06.2008 – II ZR 104/07
Beschluss
BGB § 826 A An einem die Haftung nach § 826 BGB begründenden existenzvernichtenden Eingriff fehlt es, wenn der Gesellschafter zwar Forderungen der GmbH gegen Dritte auf ein eigenes Konto einzieht, mit diesen Mitteln jedo…
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BGH, 07.01.2008 – II ZR 314/05
Beschluss
BGB § 826 A, Gg Zur sittenwidrigen vorsätzlichen Schädigung - auch in der besonderen Form des e- xistenzvernichtenden Eingriffs - bei einem planmäßigen Entzug von Gesellschafts- vermögen der GmbH (hier: "Vereinnahmung" v…
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BGH, 13.12.2007 – IX ZR 116/06
Urteil
BGB §§ 826 Gg, 286 Abs. 2 Nr. 4 Werden der Gesellschaft unter dem Gesichtspunkt des existenzvernichtenden Ein- griffs Geldbeträge entzogen, so hat der rechtswidrig handelnde Gesellschafter Ver- zugszinsen ab der Entziehu…
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BGH, 10.12.2007 – II ZR 239/05
Urteil
BGB §§ 21 ff., 43 Abs. 2 Verkündet am: 10. Dezember 2007 Boppel Justizamtsinspektor als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle "Kolpingwerk" a) Für die Verbindlichkeiten des eingetragenen Vereins haftet regelmäßig nur dieser…
- BGH, 26.06.2006 – II ZR 153/05 Beschluss
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BGH, 28.11.2005 – II ZR 246/04
Beschluss
BGB § 826 Gb, H Zu den Anforderungen an den Nachweis des Kausalzusammenhangs zwischen fehlerhafter Ad-hoc-Publizität und Anlageentscheidung im Rahmen der Informa- tionsdeliktshaftung gemäß § 826 BGB.