Gesetze / Landesrecht Brandenburg / Brandenburgische Polizei-Heilfürsorgeverordnung
BbgPolHV§ 2 Umfang der Heilfürsorge
(1) Der Anspruch auf Heilfürsorge umfasst:
vorbeugende Gesundheitsfürsorge (§ 3),
ambulante ärztliche Behandlung (§ 4),
zahnärztliche Behandlung (§ 5),
Krankenhausbehandlung und Anschlussheilbehandlung (§ 6),
häusliche Krankenpflege und Haushaltshilfe (§ 7),
Leistungen bei Schwangerschaft und Entbindung (§ 8),
Leistungen zur künstlichen Befruchtung (§ 9),
Psychotherapie (§ 10),
stationäre und ambulante Hospizleistungen (§ 11),
Vorsorgekuren, Heilkuren und Mutter-/Vater-Kind-Kuren (§ 12),
Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel und Rehabilitationssport (§ 13),
notwendige Heilbehandlung außerhalb des Landes (§ 14) sowie
Fahrkosten (§ 15).
(2) Die Gewährung der Leistungen nach Absatz 1 erfolgt unter Beachtung der Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (§ 91 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung – (Artikel 1 des Gesetzes vom 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477, 2482), der zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3108) geändert worden ist), in der jeweils geltenden Fassung sowie der Vereinbarungen zwischen dem Land Brandenburg und den kassenärztlichen oder kassenzahnärztlichen Vereinigungen und sonstiger Vereinbarungen. Diese sind in der Abrechnungsstelle für die Heilfürsorge, in den Personalstellen, beim Polizeiärztlichen Dienst und im Intranet der Polizei zur Einsichtnahme bereitzuhalten.