Rechtsprechung / § 96 InsO

Entscheidungen zu § 96 InsO

384 Entscheidungen der Bundesgerichte · Unzulässigkeit der Aufrechnung · Seite 3 von 8

  1. Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, 01.08.2002 – L 5 KR 3/02 Urteil
  2. BGH, 19.10.2023 – IX ZR 249/22 Urteil

    1. Führt eine vom Besteller ausgesprochene Kündigung eines Bauvertrags aus wichtigem Grund dazu, dass sich die Forderung des Schuldners auf Werklohn und eine Gegenforderung auf Schadensersatz wegen Fertigstellungsmehrkos…

  3. BGH, 20.04.2017 – IX ZR 252/16 Urteil

    1. Der Schuldner, der im Zwei-Personen-Verhältnis auf eine tatsächlich nicht bestehende Schuld leistet, nimmt keine unentgeltliche Leistung vor, wenn er irrtümlich annimmt, zu einer entgeltlichen Leistung verpflichtet zu…

  4. BGH, 03.03.2016 – IX ZR 132/15 Urteil

    1. Hängen beide Forderungen von derselben Bedingung ab, ist eine Aufrechnung nach § 95 Abs. 1 InsO auch dann zulässig, wenn es sich dabei um eine rechtsgeschäftliche Erklärung handelt (Ergänzung zu BGH, 29. Juni 2004, IX…

  5. BGH, 11.06.2015 – IX ZR 110/13 Urteil

    Steht dem Anfechtungsgegner ein anfechtungsfest begründetes Absonderungsrecht an einer abgetretenen Forderung zu, das die objektive Gläubigerbenachteiligung ausschließt, muss der Insolvenzverwalter eine nachträgliche Wer…

  6. BGH, 14.02.2013 – IX ZR 94/12 Urteil

    Die Forderung eines Schuldners, gegen die ein Gläubiger die Aufrechnung erklärt, wird regelmäßig erst dann werthaltig, wenn der Schuldner die von ihm geschuldete Leistung erbringt; auf den Zeitpunkt der Rechnungstellung …

  7. BGH, 15.03.2012 – IX ZR 249/09 Urteil

    1a. Das Insolvenzgericht kann den vorläufigen Insolvenzverwalter im Wege des besonderen Verfügungsverbots ermächtigen, eine Forderung des Schuldners im eigenen Namen einzuziehen. 1b. Der vorläufige Insolvenzverwalter dar…

  8. BGH, 30.06.2011 – IX ZR 155/08 Urteil

    Holt eine Behörde von anderen Behörden desselben Landes Informationen ein, um eine Schuld des Landes im Wege der Aufrechnung tilgen zu können, müssen auch die Informationen verlangt und erteilt werden, die der Wirksamkei…

  9. BGH, 06.10.2010 – VIII ZR 209/07 Urteil

    1. Der Ausgleichsanspruch eines Handelsvertreters/Vertragshändlers gemäß § 89b HGB ist nicht deswegen ausgeschlossen, weil der Handelsvertreter/Vertragshändler nach der Beendigung des Vertragsverhältnisses mit dem Untern…

  10. BGH, 21.12.2006 – IX ZR 7/06 Urteil

    InsO § 95 Abs. 1, § 96 Abs. 1 Nr. 1, § 110 Abs. 3 Die Aufrechnungsmöglichkeiten nach § 95 Abs. 1 InsO werden durch § 110 Abs. 3 InsO nicht beschränkt.

  11. BGH, 14.12.2006 – IX ZR 194/05 Urteil

    InsO §§ 84, 95 Abs. 1, § 96 Abs. 1 Nr. 3; BGB §§ 387 ff, 730, 738 a) Die Vorschrift des § 95 Abs. 1 InsO gilt nur für die Aufrechnung selbständiger For- derungen und nicht für die gesellschaftsrechtlich gebotene Verrechn…

  12. BGH, 21.07.2005 – IX ZR 115/04 Urteil

    zu II. ja InsO § 287 Abs. 2, § 294 Abs. 1 und 3; BGB § 394 a) Die Abtretung der Forderungen auf Bezüge aus einem Dienstverhältnis an einen vom Insolvenzgericht bestimmten Treuhänder erfaßt nicht den Anspruch auf Er- stat…

  13. BFH, 26.08.2021 – V R 38/20 Beschluss

    NV: Für die Anwendung des § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO ist bei einer Steuerberichtigung nach § 14c Abs. 2 UStG entscheidend, wann die Gefährdung des Steueraufkommens beseitigt worden ist; dies ist bei vorheriger Durchführung d…

  14. BFH, 16.06.2015 – VII S 35/14 (PKH) Beschluss
  15. BFH, 08.03.2012 – V R 24/11 Urteil

    1. Beruht die Berichtigung nach § 15a UStG auf einer steuerfreien Veräußerung durch den Insolvenzverwalter im Rahmen der Verwaltung und Verwertung der Masse, ist der Berichtigungsanspruch eine Masseverbindlichkeit i.S. v…

  16. BFH, 01.09.2010 – VII R 25/09 Urteil

    NV: Umsatzsteuervergütungsansprüche sind nicht deshalb vom Insolvenzbeschlag frei, weil sie von einem Schuldner während eines Insolvenzverfahrens durch eine Tätigkeit unter Einsatz pfändungsfreier Gegenstände erworben wo…

  17. Kammergericht, 12.07.2018 – 2 AR 31/18 Beschluss
  18. Landgericht Duisburg, 17.04.2018 – 7 T 147/17, 7 T 148/17 Beschluss
  19. Landgericht Köln, 21.09.2017 – 27 O 519/15 Urteil
  20. Oberlandesgericht Köln, 29.03.2017 – 2 U 45/16 Urteil
  21. Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, 31.08.2016 – 2 S 279/16 Beschluss
  22. Amtsgericht Friedberg (Hessen), 30.10.2015 – 2 C 318/15 (12) Urteil
  23. Finanzgericht Düsseldorf, 15.05.2014 – 12 K 4478/11 AO Urteil
  24. Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 17.07.2012 – 3 U 121/10 Urteil
  25. Oberlandesgericht Oldenburg, 09.02.2012 – 1 U 68/11 Urteil
  26. Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 29.04.2010 – 9 K 1968/05 Urteil
  27. Amtsgericht Göttingen, 06.05.2009 – 21 C 4/09 Urteil
  28. Landessozialgericht NRW, 07.12.2005 – L 11 KA 7/04 Urteil
  29. Oberlandesgericht Köln, 01.09.2004 – 2 U 102/04 Beschluss
  30. Oberlandesgericht Karlsruhe, 14.07.2004 – 7 U 111/03 Urteil
  31. BGH, 27.07.2023 – IX ZR 267/20 Urteil

    1. Wird über das Vermögen des von den Feststellungszielen betroffenen Unternehmens das Insolvenzverfahren eröffnet, kann eine Musterfeststellungsklage gegen den Insolvenzverwalter erhoben werden, auch wenn dieser das Unt…

  32. BGH, 08.12.2022 – IX ZR 175/21 Urteil

    Die Herstellung einer Aufrechnungslage ist nicht allein deshalb inkongruent, weil die Aufrechnungsbefugnis in den letzten drei Monaten vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründet worden ist.

  33. BGH, 24.09.2020 – IX ZR 289/18 Urteil

    1. Der schwache vorläufige Insolvenzverwalter, der zur Einziehung von Bankguthaben und sonstigen Forderungen des Schuldners ermächtigt ist, kann die für ein Gemeinschaftskonto vereinbarte Einzelverfügungsbefugnis nicht w…

  34. BGH, 17.09.2014 – XII ZR 140/12 Urteil

    Ein Pfandgläubiger, der Nutzungen aus dem Pfand zieht, ohne durch ein Nutzungspfand hierzu berechtigt zu sein, hat das daraus Erlangte an den Pfandschuldner nach den Vorschriften über die Geschäftsführung ohne Auftrag he…

  35. BGH, 07.05.2013 – IX ZR 191/12 Urteil

    Kündigt der Unternehmer den Vertragshändlervertrag, weil der Vertragshändler die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über sein Vermögen beantragt hat, ist die nach der Eröffnung erklärte Aufrechnung mit Insolvenzforderunge…

  36. BGH, 19.01.2012 – IX ZR 4/11 Urteil

    Der Eintrag in die Tabelle bewirkt lediglich die positive Feststellung des Anspruchs in angemeldeter Höhe; eine negative Feststellung jenseits der Anmeldung folgt daraus nicht.

  37. BGH, 20.07.2011 – IV ZR 177/09 Urteil

    1. Die zwischen Erstversicherer und Rückversicherer in einem proportionalen Rückversicherungsvertrag vereinbarte quartalsweise Saldierung ihrer wechselseitigen Forderungen im Sinne eines Periodenkontokorrentvertrages wir…

  38. BGH, 24.06.2010 – IX ZR 125/09 Urteil
  39. BGH, 24.06.2010 – IX ZR 97/09 Urteil
  40. BGH, 11.02.2010 – IX ZR 104/07 Urteil

    Ist zumindest eine der gegenseitigen durch Rechtsgeschäft entstandenen Forderungen bedingt oder befristet, kommt es für die Anfechtbarkeit des Erwerbs der Aufrechnungslage auf den Zeitpunkt an, zu dem die spätere Forderu…

  41. BGH, 17.12.2009 – IX ZR 215/08 Beschluss
  42. BGH, 07.05.2009 – IX ZR 22/08 Beschluss
  43. BGH, 26.06.2008 – IX ZR 47/05 Urteil

    BGB § 676 f; InsO §§ 96, 130 Zur insolvenzrechtlichen Unzulässigkeit der Verrechnung von Zahlungseingän- gen auf dem Geschäftskonto des Insolvenzschuldners durch die Bank vor und nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens, w…

  44. BGH, 21.02.2008 – IX ZR 209/06 Versäumnisurteil

    InsO § 96 Abs. 1 Nr. 3, §§ 129, 146 Abs. 1; BGB § 204 Abs. 1 Nr. 1 a) Für die Ausübung des Anfechtungsrechts genügt jede erkennbare - auch konklu- dente - Willensäußerung, dass der Insolvenzverwalter eine Gläubigerbenach…

  45. BGH, 26.01.2005 – VIII ZR 275/03 Urteil

    HGB § 354a a) Der Vorbehalt in den Einkaufsbedingungen einer GmbH, daß der Lieferant ohne vorherige schriftliche Zustimmung der GmbH nicht berechtigt ist, seine Kaufpreis- forderungen gegen die GmbH abzutreten, steht ein…

  46. BFH, 27.02.2020 – V R 28/19 Urteil

    NV: In Bezug auf eine beim Organträger begründete Steuerschuld hat das FG die nach den Akten feststehende Tatsache zu berücksichtigen, dass die Organgesellschaft ausweislich der für sie bestehenden Steuerfestsetzungen vo…

  47. BFH, 01.08.2017 – VII R 16/15 Beschluss

    1. NV: Vorauszahlungsbescheide für Umsatzsteuer verlieren ihre Wirksamkeit mit Erlass des Jahressteuerbescheids und erledigen sich "auf andere Weise" im Sinne von § 124 Abs. 2 der Abgabenordnung. 2. NV: Aufgrund der Sald…

  48. BFH, 11.07.2013 – XI B 41/13 Beschluss

    NV: Es ist nicht ernstlich zweifelhaft, dass die Vereinnahmung des Entgelts durch den sog. starken vorläufigen Insolvenzverwalter für eine vor seiner Bestellung zum vorläufigen Insolvenzverwalter vom Insolvenzschuldner a…

  49. BFH, 25.07.2012 – VII R 44/10 Urteil

    Können wegen Eröffnung eines Insolvenzverfahrens positive Umsatzsteuerbeträge und negative Berichtigungsbeträge (§ 16 Abs. 2 UStG) im Rahmen einer Steuerfestsetzung durch Bescheid des FA nicht mehr saldiert werden, erled…

  50. BFH, 25.07.2012 – VII R 30/11 Urteil

    NV: Der Streit um einen Abrechnungsbescheid über die Verrechnung positiver Umsatzsteuerbeträge und negativer Berichtigungsbeträge (§ 16 Abs. 2 UStG) erledigt sich, sobald die Steuer für das mit Insolvenzeröffnung endende…