Entscheidungen zu § 138 BGB
3.694 Entscheidungen der Bundesgerichte · Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher · Seite 5 von 74
- Oberlandesgericht Hamm, 24.04.2012 – I-28 U 152/11 Urteil
- Arbeitsgericht Hamm, 22.06.2011 – 2 Ca 2007/10 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 09.12.2010 – 22 U 83/10 Urteil
- Landgericht Bielefeld, 17.12.2009 – 9 O 31/07 Urteil
- Arbeitsgericht Iserlohn, 01.09.2009 – 5 Ca 2545/08 Urteil
- Landgericht Köln, 14.05.2009 – 15 O 586/08 Urteil
- Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, 01.04.2009 – 6 Sa 409/08 Urteil
- Landgericht Düsseldorf, 16.02.2009 – 7 O 11/09 Urteil
- Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 30.01.2008 – 10 Sa 60/07 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 08.12.2006 – 19 U 109/06 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 16.10.2006 – I-16 W 57/06 Beschluss
- Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, 30.06.2005 – 1 Sa 123/05 Urteil
- Oberlandesgericht Koblenz, 23.03.2004 – 12 W 164/04 Beschluss
- Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 14.11.2003 – 5 Sa 11/03 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 24.07.2003 – 17 U 65/02 Grund- und Teilurteil
- Finanzgericht Köln, 21.08.2002 – 5 K 1164/99 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 27.02.2002 – 13 U 40/01 Urteil
- Landgericht Bonn, 18.01.2002 – 10 O 356/01 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 12.07.2001 – 22 U 90/00 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 31.05.2001 – 22U90/00 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 24.08.2000 – 27 U 159/99 Urteil
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BGH, 05.02.2026 – III ZR 137/25
Urteil
Fernunterrichtsvertrag, Online-Unterricht § 1 Abs. 1 Nr. 1 FernUSG ist im Wege einer teleologischen Reduktion dahingehend auszulegen, dass der Lehrende und der Lernende als räumlich getrennt anzusehen sind, soweit die Wi…
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BGH, 31.01.2024 – XII ZB 385/23
Beschluss
Die Regelung in einem zwischen geschiedenen Ehegatten geschlossenen gerichtlichen Vergleich, welche die Fälligkeit einer ratenweise zu zahlenden Zugewinnausgleichsforderung mit der tatsächlichen Gewährung von Umgang mit …
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BGH, 15.11.2022 – X ZR 40/20
Urteil
Ist der Schenker aufgrund einer objektiven oder subjektiven Zwangslage zur Schenkung veranlasst worden, kann der Vorwurf der Sittenwidrigkeit nicht nur solche Personen treffen, die diese Zwangslage herbeigeführt haben. V…
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BGH, 26.04.2022 – X ZR 3/20
Urteil
1. Zur substantiierten Darlegung von Geschäftsunfähigkeit nach § 104 Nr. 2, § 105 Abs. 2 BGB genügt der Vortrag konkreter Anhaltspunkte, aufgrund derer die Möglichkeit der Geschäftsunfähigkeit nicht von der Hand zu weise…
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BGH, 23.10.2019 – XII ZR 125/18
Urteil
1. Ein Mietvertrag, den eine Gemeinde abgeschlossen hat, um in dem Mietobjekt ihr zugewiesene Flüchtlinge unterbringen zu können, ist unbeschadet seiner Bezeichnung kein Wohnraummietvertrag i.S.v. § 549 Abs. 1 BGB (Fortf…
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BGH, 13.12.2018 – IX ZR 216/17
Urteil
Ein zum Pflichtverteidiger bestellter Anwalt muss vor Abschluss einer Vergütungsvereinbarung dem Beschuldigten einen eindeutigen Hinweis erteilen, dass er auch ohne den Abschluss der Honorarvereinbarung zu weiterer Verte…
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BGH, 11.09.2018 – XI ZR 380/16
Urteil
Die Bürgschaft eines Arbeitnehmers für Verbindlichkeiten des Arbeitgebers ist nicht schon deswegen sittenwidrig, weil sie vom Arbeitnehmer ohne eine Gegenleistung in einer wirtschaftlichen Notlage des Arbeitgebers überno…
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BGH, 25.10.2016 – XI ZR 9/15
Urteil
Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Kreditinstituts, nach denen für geduldete Überziehungen eines Girokontos Kosten in Höhe von 6,90 € pro Rechnungsabschluss zum Ende eines Kalenderquartals anfallen, s…
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BGH, 16.04.2015 – I ZB 3/14
Beschluss
1. Eine Schiedsvereinbarung, die alle Streitigkeiten zwischen Gesellschaftern oder zwischen der Gesellschaft und Gesellschaftern, welche diesen Gesellschaftsvertrag, das Gesellschaftsverhältnis oder die Gesellschaft betr…
- BGH, 30.01.2015 – V ZR 171/13 Urteil
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BGH, 24.01.2014 – V ZR 249/12
Urteil
Ein besonders grobes Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung, das ohne das Hinzutreten weiterer Umstände den Schluss auf eine verwerfliche Gesinnung des Begünstigten erlaubt, liegt bei Grundstückskaufverträgen…
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BGH, 31.10.2012 – XII ZR 129/10
Urteil
1. Ein Ehevertrag kann sich in einer Gesamtwürdigung nur dann als sittenwidrig und daher als insgesamt nichtig erweisen, wenn konkrete Feststellungen zu einer unterlegenen Verhandlungsposition des benachteiligten Ehegatt…
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BGH, 25.10.2012 – VII ZR 56/11
Urteil
1. § 90a HGB findet auf Wettbewerbsabreden Anwendung, die nach der formellen Beendigung des Handelsvertretervertrags vereinbart werden, wenn sich die Parteien über wesentliche Elemente der Wettbewerbsabrede schon während…
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BGH, 06.07.2012 – V ZR 122/11
Urteil
1. Unterlassungsverpflichtungen nach § 137 Satz 2 BGB (schuldrechtliche Verfügungsverbote) werden nicht nach 30 Jahren nach allgemeinen Rechtsgrundsätzen unwirksam. 2. In Übergabeverträgen zur vorweggenommenen Erbfolge v…
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BGH, 21.06.2012 – III ZR 291/11
Urteil
Zur Frage, ob derjenige, der im Rahmen eines "Schenkkreises" unter Einschaltung einer Übermittlungsperson eine "Schenkung" leistet, von dieser Übermittlungsperson die Rückzahlung des Schenkungsbetrags verlangen kann.
- BGH, 31.05.2012 – I ZR 198/11 Beschluss
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BGH, 08.12.2011 – VII ZR 111/11
Urteil
Formularmäßige Vereinbarungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Mastküken-Brüterei, durch die sich der Vertragspartner für eine Vertragslaufzeit von zehn Jahren und kündigungsabhängiger Verlängerung um jeweils ei…
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BGH, 18.03.2009 – XII ZB 94/06
Beschluss
BGB §§ 138 Ab, 242 (Familienrecht) D, 1570, 1587 Abs. 1 Satz 1, 1587 b Abs. 3 Nr. 2 Ein im Ehevertrag kompensationslos vereinbarter Ausschluss des Versor- gungsausgleichs ist nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig, wenn die Ehefr…
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BGH, 24.04.2008 – VII ZR 140/07
Urteil
BGB § 139 Ob ein Werkvertrag aufgrund einer Ohne-Rechnung-Abrede insgesamt nichtig ist, richtet sich nach § 139 BGB (Abgrenzung zu BGH, Urteil vom 21. Dezember 2000 - VII ZR 192/98, BauR 2001, 630 = NZBau 2001, 195 = ZfB…
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BGH, 28.11.2007 – XII ZR 132/05
Urteil
BGB §§ 242 Bb, Cd, 1408 Die Erkrankung eines Ehegatten kann die Berufung des anderen Ehegatten auf den ehevertraglich vereinbarten Ausschluss von nachehelichem Unterhalt und Versorgungsausgleich grundsätzlich als rechtsm…
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BGH, 06.09.2006 – 5 StR 64/06
Urteil
StGB § 352 Zum Anwendungsbereich des § 352 StGB bei Honorarverein- barungen.
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BGH, 10.11.2005 – III ZR 72/05
Urteil
BGB § 817 Satz 2, § 138 Abs. 1 Ab, Ca Der Kondiktionssperre nach § 817 Satz 2 BGB können ausnahmsweise der Grund und der Schutzzweck der Nichtigkeitssanktion (§ 138 Abs. 1 BGB) - hier: sittenwidriger, nach dem Schneeball…
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BGH, 27.09.2002 – V ZR 218/01
Urteil
BGB § 138 D Abs. 1 Gehen Verkäufer und Käufer übereinstimmend und zutreffend davon aus, daß das verkaufte Grundstück derzeit und auf weiteres nicht bebaubar ist, und vereinbaren sie im Hinblick darauf einen relativ gerin…
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BGH, 11.07.2002 – IX ZR 326/99
Urteil
BGB §§ 765, 138 Bb, 242 Cd, 826 H; ZPO § 767; BVerfGG § 79 Abs. 2 a) § 79 Abs. 2 Satz 2 BVerfGG bezieht sich nicht auf Erkenntnisse des Bundesver- fassungsgerichts, die eine gerichtliche Entscheidung wegen verfassungsrec…
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BGH, 19.06.2002 – IV ZR 168/01
Urteil
BGB §§ 138 Aa, 1191 Abs. 1 Die zur Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft entwickelten Grundsätze sind auf die Be- stellung einer Sicherungsgrundschuld grundsätzlich nicht übertragbar. Die Vorschrift des § 138 Abs. 1 BGB will…
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BGH, 13.06.2001 – XII ZR 49/99
Urteil
BGB § 138 Abs. 1 Ba Verkündet am: 13. Juni 2001 Breskic, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle a) Im Rahmen der Prüfung, ob bei einem Gaststättenpachtvertrag ein auffälliges Mißverhältnis zwischen Leis…
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BGH, 26.04.2001 – IX ZR 337/98
Urteil
Verkündet am: 26. April 2001 Preuß Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle BGB §§ 765, 138 Bb Abs. 1 Ein einkommensschwacher Bürge ist wirtschaftlich nicht krass überfordert, wenn er die gesamte Bürgscha…
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BGH, 14.11.2000 – XI ZR 248/99
Urteil
BGB §§ 138 Bb Abs. 1, 139, 366 Abs. 2 a) Mitdarlehensnehmer ist nur, wer ein eigenes Interesse an der Kreditge- währung hat und über die Auszahlung und Verwendung der Darlehensva- luta mitentscheiden darf, Mithaftender, …
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BAG, 17.12.2014 – 5 AZR 663/13
Urteil
Ein auffälliges Missverhältnis zwischen dem Wert der Arbeitsleistung und der Vergütungshöhe liegt vor, wenn die Arbeitsvergütung nicht einmal zwei Drittel der üblicherweise gezahlten Vergütung erreicht. Ein Anlass, von d…