Rechtsprechung / § 287 InsO

Entscheidungen zu § 287 InsO

343 Entscheidungen der Bundesgerichte · Antrag des Schuldners · Seite 4 von 7

  1. Landgericht Freiburg, 12.11.2003 – 4 T 265/03 Beschluss
  2. Landgericht Bonn, 20.01.2003 – 2 T 13/02 Beschluss
  3. Landgericht Duisburg, 13.02.2002 – 7 T 7/02 Beschluss
  4. BGH, 21.03.2024 – IX ZB 56/22 Beschluss

    1a. Der Anmeldung eines Schadensersatzanspruchs wegen einer vorsätzlich begangenen Unterhaltspflichtverletzung muss der konkrete Zeitraum zu entnehmen sein, für den der Schuldner Unterhalt schuldet, dass und in welchem U…

  5. BGH, 12.10.2023 – IX ZR 162/22 Urteil

    1. Übt der Schuldner eine vom Insolvenzverwalter freigegebene selbständige Tätigkeit tatsächlich aus, hat er die Gläubiger auch dann so zu stellen, als ob er ein angemessenes Dienstverhältnis eingegangen wäre, wenn er de…

  6. BGH, 13.07.2023 – IX ZB 24/22 Beschluss

    1. Besteht aufgrund einer abstrakt-generellen Regelung ein Anspruch auf eine Sonderzahlung, stellt dies nur dann eine Erschwerniszulage dar, wenn der Kreis der anspruchsberechtigten Personen in hinreichend bestimmter Wei…

  7. BGH, 24.03.2022 – IX ZB 35/21 Beschluss

    Ein Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung kann bei angezeigter Masseunzulänglichkeit bis zur Einstellung des Insolvenzverfahrens gestellt werden, auch wenn eine abschließende Gläubigerversammlung durchgeführt word…

  8. BGH, 02.12.2021 – IX ZB 10/21 Beschluss

    Die Verstrickung einer gepfändeten Forderung kann während des Restschuldbefreiungsverfahrens dadurch beseitigt werden, dass das Vollstreckungsgericht die Vollziehung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses bis zur Ent…

  9. BGH, 19.12.2019 – IX ZR 53/18 Urteil

    Eine Verbindlichkeit des Schuldners aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung wird von der Restschuldbefreiung erfasst, wenn der Gläubiger die Forderung nicht unter Angabe des Rechtsgrundes bis spätestens zum…

  10. BGH, 19.09.2019 – IX ZB 2/18 Beschluss

    Die Entstehung einer Steuerschuld, welche der Schuldner begleichen möchte, ist in der Regel kein ausreichender Grund für die Erhöhung des unpfändbaren Betrages.

  11. BGH, 13.07.2017 – IX ZB 33/16 Beschluss
  12. BGH, 22.09.2016 – IX ZB 29/16 Beschluss

    Sind keine Insolvenzforderungen und Masseverbindlichkeiten offen, kann dem Schuldner die vorzeitige Restschuldbefreiung nur erteilt werden, wenn er tatsächlich die Verfahrenskosten berichtigt hat und ihm nicht nur Verfah…

  13. BGH, 14.03.2016 – 1 StR 337/15 Beschluss

    Vorsätzlicher Bankrott durch Verheimlichen von Bestandteilen des Vermögens im Sinne von § 283 Abs. 1 Nr. 1 StGB ist im Falle der Insolvenz einer natürlichen Person bei fortdauerndem Verheimlichen bis zur Restschuldbefrei…

  14. BGH, 18.12.2014 – IX ZB 22/13 Beschluss

    Gibt der Insolvenzverwalter das Vermögen des Schuldners aus seiner selbständigen Tätigkeit frei und wird über dieses Vermögen ein gesondertes Insolvenzverfahren eröffnet, ist ein in diesem Verfahren gestellter Antrag des…

  15. BGH, 04.12.2014 – IX ZB 5/14 Beschluss

    Hat ein Gläubigerantrag zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens geführt, kann der Schuldner auch dann keinen Eigenantrag verbunden mit dem Antrag auf Restschuldbefreiung mehr stellen, wenn der Eröffnungsbeschluss noch nich…

  16. BGH, 20.11.2014 – IX ZB 16/14 Beschluss

    Der Insolvenzverwalter hat eine Rückstellung für nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens in der Wohlverhaltensperiode entstehende Verfahrenskosten zu bilden, wenn nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen d…

  17. BGH, 17.07.2014 – IX ZB 86/13 Beschluss
  18. BGH, 26.06.2014 – IX ZB 80/13 Beschluss
  19. BGH, 08.05.2014 – IX ZB 31/13 Beschluss

    Wird die bewilligte Verfahrenskostenstundung während des Verfahrensabschnitts aufgehoben, besteht die Subsidiärhaftung der Staatskasse nur so lange fort, bis der Insolvenzverwalter oder Treuhänder von der Aufhebung Kennt…

  20. BGH, 20.02.2014 – IX ZA 32/13 Beschluss

    Vereinbart ein abhängig beschäftigter Schuldner mit dem Treuhänder, den Arbeitgeber des Schuldners entgegen gesetzlicher Vorschrift nicht über die Abtretung des pfändbaren Teils seiner Bezüge an den Treuhänder zu unterri…

  21. BGH, 07.02.2013 – IX ZB 75/12 Beschluss

    Der sekundäre Vergütungsanspruch des Verwalters oder Treuhänders gegen die Staatskasse setzt voraus, dass die Verfahrenskostenstundung für den jeweiligen Verfahrensabschnitt tatsächlich gewährt worden ist.

  22. BGH, 25.10.2012 – IX ZB 263/11 Beschluss

    Für die Berechnung des pfändbaren Arbeitseinkommens ist Arbeitslosengeld II mit Arbeitseinkommen nicht zusammenzurechnen, wenn der Schuldner nur deshalb Arbeitslosengeld II erhält, weil sein Arbeitseinkommen bei anderen …

  23. BGH, 18.10.2012 – IX ZB 61/10 Beschluss
  24. BGH, 28.06.2012 – IX ZB 313/11 Beschluss

    Während der Dauer der Wohlverhaltensphase kann ein Insolvenzgläubiger von Ansprüchen aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung auch in den Vorrechtsbereich für solche Forderungen nicht vollstrecken.

  25. BGH, 21.06.2012 – IX ZB 265/11 Beschluss
  26. BGH, 01.12.2011 – IX ZB 260/10 Beschluss

    Die Restschuldbefreiung kann dem Schuldner auf Antrag eines Insolvenzgläubigers auch dann versagt werden, wenn er vorsätzlich oder grob fahrlässig in der Zeit zwischen Eröffnung des Insolvenzverfahrens und Schlusstermin …

  27. BGH, 29.11.2011 – XI ZR 220/10 Urteil

    1. Zur Berücksichtigung der Kosten einer Restschuldversicherung bei der Prüfung der Sittenwidrigkeit eines Darlehensvertrags. 2. Für die Frage, ob der Abschluss einer Restschuldversicherung vom Darlehensgeber als Bedingu…

  28. BGH, 03.11.2011 – IX ZR 45/11 Urteil

    Will der Insolvenzverwalter (Treuhänder) erreichen, dass bei der Berechnung des pfändungsfreien Betrages des Arbeitseinkommens des Schuldners der Ehegatte wegen eigener Einkünfte als Unterhaltsberechtigter nicht berücksi…

  29. BGH, 03.11.2011 – IX ZR 46/11 Urteil
  30. BGH, 19.05.2011 – IX ZB 274/10 Beschluss

    Verweigert der Schuldner seine Mitwirkung im Versagungsverfahren nach § 296 Abs. 2 InsO, kann ihm die Restschuldbefreiung nur versagt werden, wenn diesem Verfahren ein statthafter Versagungsantrag nach § 296 Abs. 1 InsO …

  31. BGH, 05.05.2011 – IX ZB 136/09 Beschluss

    1. Über eine Verlängerung der Verfahrenskostenstundung wird nur auf Antrag entschieden . 2. Nach Bestätigung des Insolvenzplans und Aufhebung des Insolvenzverfahrens kommt eine weitere Stundung der Verfahrenskosten nicht…

  32. BGH, 13.04.2011 – VIII ZR 295/10 Urteil

    In der Insolvenz des Mieters ist die einen Abrechnungszeitraum vor Insolvenzeröffnung betreffende Betriebskostennachforderung des Vermieters auch dann (einfache) Insolvenzforderung, wenn der Vermieter erst nach der Insol…

  33. BGH, 24.03.2011 – IX ZB 217/08 Beschluss

    Werden fortlaufende Bezüge des Schuldners vor Eröffnung des Verfahrens gepfändet, ist das Pfändungspfandrecht danach nur so weit und so lange unwirksam, als die Zwecke des Insolvenzverfahrens und der möglichen Restschuld…

  34. BGH, 16.12.2010 – IX ZR 24/10 Urteil

    Eine nicht oder ohne den Hinweis auf den Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung angemeldete Forderung wird auch dann von der Restschuldbefreiung erfasst, wenn die unterbliebene oder unvollständige An…

  35. BGH, 02.12.2010 – IX ZB 184/09 Beschluss

    1. Der vom Schuldner durch einen Erbfall während des Insolvenzverfahrens erworbene Pflichtteilsanspruch gehört zur Insolvenzmasse . 2. Wird der während des Insolvenzverfahrens entstandene Pflichtteilsanspruch erst nach A…

  36. BGH, 18.11.2010 – IX ZB 137/08 Beschluss
  37. BGH, 16.11.2010 – VI ZR 17/10 Urteil

    Die dem Schuldner in einem Strafverfahren auferlegten Gerichtskosten sind keine Verbindlichkeiten aus unerlaubter Handlung im Sinne von § 302 Nr. 1 InsO .

  38. BGH, 15.11.2010 – NotZ 6/10 Beschluss

    Ein Notar kann durch seine Art der Wirtschaftsführung die Interessen der Rechtsuchenden gefährden, wenn er zwecks Erlangung einer Restschuldbefreiung einen Insolvenzeröffnungsbeschluss bei einem ausländischen Gericht erw…

  39. BGH, 11.03.2010 – IX ZB 110/09 Beschluss

    Einem Schuldner ist es verwehrt, sich gegen den Antrag eines Gläubigers auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens hauptsächlich mit dem Einwand zu verteidigen, der Antrag sei unzulässig oder unbegründet, und nur hilfsweise f…

  40. BGH, 14.01.2010 – IX ZR 93/09 Urteil

    Die Vorschriften der Insolvenzordnung stehen der Befriedigung einzelner Insolvenzgläubiger aus dem insolvenzfreien Vermögen des Schuldners während des Insolvenzverfahrens grundsätzlich nicht entgegen .

  41. BGH, 07.12.2009 – AnwZ (B) 99/08 Beschluss
  42. BGH, 22.10.2009 – IX ZB 9/09 Beschluss
  43. BGH, 22.10.2009 – IX ZB 195/08 Beschluss

    InsO § 34 Abs. 1, § 305 Abs. 3 Satz 2 Die Rücknahmefiktion ist auch dann unanfechtbar, wenn das Insolvenzgericht, ohne gegen das Willkürverbot zu verstoßen, dem Schuldner erfüllbare Auflagen unterbrei- tet, die dieser in…

  44. BGH, 09.10.2008 – IX ZB 168/07 Beschluss
  45. BGH, 10.07.2008 – IX ZB 172/07 Beschluss

    InsO § 203 Abs. 1 Nr. 3, § 60 Ein von dem Schuldner gegen den Treuhänder wegen der Ausschüttung un- pfändbaren Vermögens erwirkter Schadensersatzanspruch fällt als Einzel- schaden, der einen Ausgleich für diese die Gläub…

  46. BGH, 10.07.2008 – IX ZR 118/07 Urteil

    InsO § 60 Abs. 1; BGB § 280; ZPO § 850c; SGB I § 52 Abs. 1 a) Hat die Sozialversicherung nach § 52 Abs. 1 SGB I eine insolvenzrechtlich unzulässige Verrechnung vorgenommen, die sich auf das massefreie Ver- mögen des Schu…

  47. BGH, 21.02.2008 – IX ZR 202/06 Versäumnis-urteil

    InsO § 36 Abs. 4, § 308; ZPO §§ 256, 850c, 850g Sieht ein gerichtlich festgestellter Schuldenbereinigungsplan die Abtretung der pfänd- baren Dienstbezüge des Schuldners an einen Gläubiger vor, so ist das Insolvenzge- ric…

  48. BGH, 20.12.2007 – IX ZB 280/04 Beschluss
  49. BGH, 15.11.2007 – IX ZB 4/06 Beschluss
  50. BGH, 15.11.2007 – IX ZB 226/05 Beschluss