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Entscheidungen zu § 18 InsO
138 Entscheidungen der Bundesgerichte · Drohende Zahlungsunfähigkeit · Seite 1 von 3
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BGH, 22.05.2014 – IX ZR 95/13
Urteil
1. Setzt die Finanzbehörde die Vollziehung eines Steuerbescheides wegen ernstlicher Zweifel an dessen Rechtmäßigkeit aus, fordert sie den festgesetzten Betrag für die Dauer der Aussetzung nicht mehr ernsthaft ein. 2. Ist…
- Oberlandesgericht Stuttgart, 28.10.2024 – 20 U 30/24 Urteil
- Niedersächsisches Finanzgericht, 19.09.2017 – 14 V 161/17 Beschluss
- Oberlandesgericht Hamm, 13.04.2010 – 27 U 133/09 Urteil
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BGH, 19.12.2017 – II ZR 88/16
Urteil
1. Einen vom Insolvenzverwalter zur Darlegung der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners gemäß § 17 Abs. 2 Satz 1 InsO aufgestellten Liquiditätsstatus, der auf den Angaben aus der Buchhaltung des Schuldners beruht, kann der …
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BGH, 12.12.2002 – IX ZB 426/02
Beschluß
InsO §§ 13, 20, 4a, 5 a) Für die Zulässigkeit eines Eröffnungsantrags des Schuldners ist erforderlich, aber auch genügend, daß er Tatsachen mitteilt, welche die wesentlichen Merk- male eines Eröffnungsgrunds erkennen las…
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 19.05.2017 – 4 U 182/16 Urteil
- Kammergericht, 01.08.2014 – 14 U 119/12 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 28.02.2013 – 3 U 122/12 Urteil
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BGH, 12.01.2012 – IX ZR 95/11
Urteil
Entrichtet eine GmbH nach drohender Zahlungsunfähigkeit die Prämien für eine Direktversicherung ihres Geschäftsführers weiter, auf welche dieser nach seinem Anstellungsvertrag Anspruch hat, so benachteiligt dies im Regel…
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BGH, 23.02.2005 – XII ZR 114/03
Urteil
Verkündet am: 23. Februar 2005 Küpferle, Justizamtsinspektorin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle BGB § 1603 Abs. 2; ZPO § 323 Abs. 2; InsO §§ 286 ff., 304 ff. Den Unterhaltsschuldner trifft grundsätzlich eine Oblieg…
- Amtsgericht München, 06.06.2025 – 1501 RES 337/25 Beschluss
- Landgericht Berlin, 31.05.2023 – 100 O 18/23 Beschluss
- Landgericht Hamburg, 20.04.2023 – 304 T 15/23 Beschluss
- Landgericht Aachen, 09.10.2018 – 12 O 462/17 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 17.01.2018 – 4 U 4/17 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 27.04.2017 – I-12 U 42/15 Urteil
- Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, 15.11.2016 – 8 LB 58/16 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 19.10.2016 – 19 U 102/15 Urteil
- Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, 13.07.2015 – 6 S 679/15 Beschluss
- Oberlandesgericht Stuttgart, 20.10.2010 – 3 U 66/10 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 25.06.2009 – I-12 U 126/08 Urteil
- Landgericht Siegen, 17.10.2007 – 8 O 95/06 Urteil
- Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken, 23.01.2007 – 4 U 311/06 - 95 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 08.01.2004 – 18 U 59/03 Urteil
- BVerfG, 29.02.2012 – 1 BvR 2378/10 Nichtannahmebeschluss
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BGH, 06.03.2025 – IX ZR 209/23
Urteil
1. Die aus der Stellung als nahestehende Person im Sinne des § 138 Abs. 1 Nr. 2 InsO für die Kenntnis von der (drohenden) Zahlungsunfähigkeit abzuleitenden Schlüsse unterliegen der freien Beweiswürdigung durch den Tatric…
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BGH, 03.03.2022 – IX ZR 53/19
Urteil
1. Die insolvenzrechtliche Überschuldung ist ein eigenständiges Beweisanzeichen für den Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners und den Vollbeweis für die Kenntnis des Anfechtungsgegners von diesem Vorsatz. 2. Di…
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BGH, 10.02.2022 – IX ZR 148/19
Urteil
1. Wird die Verbindlichkeit, welche die Annahme einer Zahlungseinstellung des Schuldners trägt, erfüllt oder gestundet, und will der Verwalter die Vermutung der Fortdauer der Zahlungseinstellung für sich in Anspruch nehm…
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BGH, 06.05.2021 – IX ZR 72/20
Urteil
1. Die Annahme der subjektiven Voraussetzungen der Vorsatzanfechtung kann nicht allein darauf gestützt werden, dass der Schuldner im Zeitpunkt der angefochtenen Rechtshandlung erkanntermaßen zahlungsunfähig ist. 2. Der G…
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BGH, 17.09.2020 – IX ZR 174/19
Urteil
1. Die Indizwirkung einer inkongruenten Deckung für den Benachteiligungsvorsatz setzt nicht voraus, dass der Schuldner bei der Rechtshandlung bereits drohend zahlungsunfähig war. 2. Gewährt der Schuldner eine inkongruent…
- BGH, 19.11.2019 – II ZR 53/18 Urteil
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BGH, 06.12.2018 – IX ZR 143/17
Urteil
1. Die Unentgeltlichkeit einer Leistung ist nach den rechtlichen und tatsächlichen Verhältnissen in dem Zeitpunkt zu beurteilen, in dem die jeweilige Leistung vorgenommen wurde. 2a. Eine erst nach der angefochtenen Recht…
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BGH, 15.07.2016 – V ZR 168/15
Urteil
1. Die Vermutung der Ursächlichkeit eines Beratungsfehlers des Verkäufers für den Entschluss des Käufers zum Erwerb einer als Kapitalanlage angebotenen Immobilie (Kausalitätsvermutung) ist auch anzuwenden, wenn sich der …
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BGH, 21.01.2016 – IX ZR 84/13
Urteil
Die subjektiven Voraussetzungen der Vorsatzanfechtung können auch dann unter dem Gesichtspunkt der erkannten drohenden Zahlungsunfähigkeit des Schuldners zu bejahen sein, wenn der Schuldner im Zeitpunkt der angefochtenen…
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BGH, 16.04.2015 – IX ZR 68/14
Urteil
Überträgt ein Betreuer im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit seiner auf die Veruntreuung von Geldern des Betreuten gestützten Entlassung ein Grundstück an einen nahen Angehörigen, stellt dies ein gewichtiges Indiz…
- BGH, 05.02.2015 – IX ZR 211/13 Beschluss
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BGH, 08.01.2015 – IX ZR 198/13
Urteil
Weiß der Gläubiger bei Durchsetzung eines Anspruchs auf Rückzahlung einer Anlage, dass der Schuldner ein Schneeballsystem betreibt, liegt darin ein wesentliches Beweisanzeichen für seine Kenntnis von einem Gläubigerbenac…
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BGH, 10.07.2014 – IX ZR 50/12
Urteil
Zur Frage der vorsätzlichen Benachteiligung bei einem Rechtsgeschäft unter Angehörigen.
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BGH, 05.12.2013 – IX ZR 93/11
Urteil
In die Prognose, die bei der Prüfung drohender Zahlungsunfähigkeit vorzunehmen ist, sind auch Zahlungspflichten einzubeziehen, deren Fälligkeit im Prognosezeitraum nicht sicher, aber überwiegend wahrscheinlich ist.
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BGH, 22.11.2012 – IX ZR 62/10
Urteil
1. Wird ein befristetes Darlehen durch Zeitablauf fällig, ist die Verpflichtung des Schuldners zur Tilgung bei der Prüfung seiner Zahlungsfähigkeit regelmäßig zu berücksichtigen, auch wenn der Darlehensgeber zur Rückzahl…
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BGH, 29.04.2010 – 3 StR 314/09
Urteil
Ein Beiseiteschaffen im Sinne des § 283 Abs. 1 Nr. 1 StGB liegt nur dann vor, wenn der Zugriff auf den weggegebenen Vermögensbestandteil für einen Insolvenzverwalter im Rahmen der Gesamtvollstreckung (Insolvenz) wesentli…
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BGH, 20.11.2008 – IX ZR 188/07
Urteil
InsO § 133 Abs. 1 Satz 2 Weiß der Gläubiger, dass der Schuldner nicht in der Lage ist oder voraussicht- lich nicht in der Lage sein wird, die bestehenden Zahlungspflichten im Zeitpunkt der Fälligkeit im wesentlichen zu e…
- BGH, 06.05.2008 – 5 StR 34/08 Beschlüsse
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BGH, 27.09.2007 – IX ZB 172/05
Beschluss
InsO § 210; ZPO § 104 Abs. 2 Zum Rechtsschutzinteresse für den Erlass eines Kostenfestsetzungsbeschlusses bei Neumasseunzulänglichkeit.
- BGH, 29.09.2005 – IX ZB 98/05 Beschluss
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BGH, 22.09.2005 – IX ZB 91/05
Beschluss
InsO § 209 Abs. 1 Satz 2 ZPO § 104 Macht der Insolvenzverwalter mit den im Kostenfestsetzungsverfahren zulässigen Beweismitteln glaubhaft, dass gegenüber den Neumassegläubigern Masseunzu- länglichkeit eingetreten ist, fe…
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BGH, 17.02.2004 – IX ZR 318/01
Urteil
InsO § 140 Abs. 1; ZPO § 829 Abs. 3 Zur Frage, wann die Rechtshandlung der Pfändung der Ansprüche des Schuldners gegen das Kreditinstitut aus einem vereinbarten Dispositionskredit ("offene Kreditli- nie") als vorgenommen…
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BGH, 17.07.2003 – IX ZR 272/02
Urteil
InsO § 133 a) Der Gläubigerbenachteiligungsvorsatz nach § 133 Abs. 1 Satz 1 InsO setzt kein unlauteres Zusammenwirken von Schuldner und Gläubiger vor- aus. b) Von einem Gläubiger, der Umstände kennt, die zwingend auf ein…
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BGH, 03.04.2003 – IX ZR 101/02
Urteil
InsO §§ 208 Abs. 1 und 2, 209 Abs. 1 Nr. 3 Die vom Insolvenzverwalter formgerecht angezeigte Masseunzulänglichkeit ist für das Prozeßgericht bindend; Altmasseverbindlichkeiten können danach nicht mehr mit der Leistungskl…