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Entscheidungen zu § 252 StPO
117 Entscheidungen der Bundesgerichte · Verbot der Protokollverlesung nach Zeugnisverweigerung · Seite 1 von 3
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BGH, 15.07.2016 – GSSt 1/16
Beschluss
Macht ein Zeuge erst in der Hauptverhandlung von seinem Zeugnisverweigerungsrecht nach § 52 Abs. 1 StPO Gebrauch, so erfordern die Einführung des Inhalts einer früheren Aussage des Zeugen in die Hauptverhandlung durch Ve…
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BGH, 12.02.2004 – 3 StR 185/03
Urteil
StPO § 255 a 1. Macht ein Zeuge nachträglich von seinem Zeugnisverweigerungsrecht nach § 52 StPO Gebrauch, darf die Bild-Ton-Aufzeichnung seiner früheren rich- terlichen Vernehmung nach § 255 a Abs. 1 StPO i. V. m. § 252…
- Oberlandesgericht Hamm, 24.05.2011 – III-2 RVs 20/11 Beschluss
- BGH, 24.02.2016 – 2 StR 656/13 Vorlagebeschluss
- BGH, 18.03.2015 – 2 StR 656/13 Vorlagebeschluss
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BGH, 13.06.2012 – 2 StR 112/12
Beschluss
1. Die Zulässigkeit der Verfahrensrüge eines Verstoßes gegen § 252 StPO setzt nicht den Vortrag voraus, der zeugnisverweigerungsberechtigte Zeuge habe nicht nach qualifizierter Belehrung auf das Verwertungsverbot verzich…
- BVerfG, 25.09.2003 – 2 BvR 1337/03 Beschluss
- BGH, 14.01.2015 – 1 ARs 21/14 Beschluss
- BGH, 04.06.2014 – 2 StR 656/13 Beschluss
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BGH, 21.09.2004 – 3 StR 185/04
Beschluss
StPO § 252 Unter den Begriff der Vernehmung im Sinne des § 252 StPO fällt auch die Befragung der Angehörigen des Angeklagten im Sinne von § 52 Abs. 1 StPO durch einen Vertreter der Jugendgerichtshilfe.
- Schleswig Holsteinisches Oberverwaltungsgericht, 06.03.2023 – 14 LB 1/22 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 05.08.2002 – 2 Ss 348/02 Beschluss
- Oberlandesgericht Hamm, 17.12.1980 – 4 Ss 1415/80 Urteil
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BGH, 10.02.2000 – 4 StR 616/99
Urteil
§§ 52, 252 StPO Macht der Zeuge in der Hauptverhandlung von seinem Zeugnisverweigerungs- recht Gebrauch, dürfen Angaben, die er zuvor bei einer "Vernehmung" durch den Verteidiger gemacht hat, nicht verwertet werden.
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BGH, 10.02.2000 – 4 StR 616/99
Urteil
§§ 52, 252 StPO Macht der Zeuge in der Hauptverhandlung von seinem Zeugnisverweigerungs- recht Gebrauch, dürfen Angaben, die er zuvor bei einer "Vernehmung" durch den Verteidiger gemacht hat, nicht verwertet werden.
- Oberlandesgericht Karlsruhe, 30.01.2024 – 1 ORs 36 SRs 752/23 Beschluss
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BGH, 18.10.2023 – 1 StR 222/23
Beschluss
Gestattet ein Zeuge trotz Ausübung seines Zeugnisverweigerungsrechts aus § 52 Abs. 1 StPO die Verwertung früherer Aussagen, so kann er dies nicht auf einzelne Vernehmungen beschränken. Ein Teilverzicht führt vielmehr daz…
- BGH, 20.12.2011 – 1 StR 547/11 Beschluss
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BGH, 09.03.2010 – 4 StR 606/09
Beschluss
Die in die Hauptverhandlung eingeführte Bewertung des Vorsitzenden einer Strafkammer, eine Zeugin sei nicht mit dem Angeklagten verlobt, kann vom Angeklagten nur dann zur Grundlage einer Verfahrensrüge gemacht werden, we…
- BGH, 27.10.2006 – 2 StR 334/06 Beschluss
- BGH, 18.01.2000 – 1 StR 589/99 Beschluss
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 18.08.2015 – 14 A 450/15 Beschluss
- Landgericht Stuttgart, 20.10.2014 – 7 Qs 52/14 Beschluss
- BGH, 26.11.2019 – 5 StR 555/19 Beschluss
- BGH, 23.10.2012 – 1 StR 137/12 Beschluss
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BGH, 30.04.2009 – 1 StR 745/08
Beschluss
StPO § 52 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 3 Satz 1, § 154 Abs. 1 und 2 Das Zeugnisverweigerungsrecht, das der Angehörige eines Beschuldigten im Verfahren gegen einen Mitbeschuldigten hat, erlischt, wenn das gegen den an- gehörigen Be…
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BGH, 03.11.2000 – 2 StR 354/00
Urteil
StPO § 52 Abs. 1 Nr. 3, §§ 252, 373 Verweigert eine Tatzeugin in der Hauptverhandlung das Zeugnis, dürfen ihre Anga- ben, die sie bei der Exploration für die Glaubhaftigkeitsprüfung zum Tatgeschehen gemacht hat (Zusatzta…
- BGH, 28.08.2000 – 5 StR 300/00 Urteil
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BGH, 25.07.2000 – 1 StR 169/00
Urteil
StPO § 141 Abs. 3, MRK Art. 6 Abs. 3 Buchst. d 1. Ist abzusehen, daß die Mitwirkung eines Verteidigers im gerichtlichen Verfahren notwendig sein wird, so ist § 141 Abs. 3 StPO im Lichte des von Art. 6 Abs. 3 Buchst. d MR…
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BFH, 12.02.2020 – X R 9/19
Urteil
1. Das FG darf die Urkunde über die vorgerichtliche Vernehmung eines seinerzeit ordnungsgemäß belehrten Zeugen auch dann verwerten, wenn der Zeuge sich vor dem FG auf ein Auskunftsverweigerungsrecht beruft (Abweichung vo…
- Hanseatisches Oberlandesgericht, 03.06.2020 – 2 Rev 26/20 Urteil
- Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken, 06.02.2008 – Ss 70/2007 (78/07); Ss 70/07 (78/07) Beschluss
- Oberlandesgericht Köln, 21.03.2004 – 2 Ws 110/04 Beschluss
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BGH, 30.06.2020 – 3 StR 377/18
Urteil
1. Die Anwendung des Strafrahmens gemäß § 105 Abs. 3 Satz 2 JGG ist auch möglich, wenn der Mord nicht vollendet, sondern nur versucht ist. 2. Zum (Teil-)Verzicht eines Zeugen auf das Verwertungsverbot des § 252 StPO.
- BGH, 17.12.2019 – 2 StR 419/19 Beschluss
- BGH, 30.06.2015 – 5 StR 236/15 Beschluss
- BGH, 16.12.2014 – 4 ARs 21/14 Beschluss
- BGH, 11.04.2012 – 3 StR 108/12 Beschluss
- BGH, 18.07.2007 – 1 StR 296/07 Beschluss
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BGH, 24.04.2003 – 3 StR 181/02
Urteil
StPO § 244 Abs. 2 Ein Tatrichter ist - auch auf der Grundlage der Entscheidung BGHSt 45, 203, 208 - regelmäßig nicht verpflichtet, einen Zeugen, der von seinem Zeugnisver- weigerungsrecht Gebrauch macht, zu befragen, ob …
- BGH, 22.10.2002 – 1 StR 308/02 Beschluss
- Oberlandesgericht Hamm, 28.05.2019 – 4 RBs 147/19 Beschluss
- Oberlandesgericht Hamm, 24.06.2014 – 3 RVs 44/14 Beschluss
- BVerfG, 15.10.2009 – 2 BvR 2438/08 Beschluss
- BGH, 31.01.2023 – 5 StR 382/22 Beschluss
- BGH, 30.11.2017 – 5 StR 454/17 Beschluss
- BGH, 15.09.2016 – 4 StR 330/16 Beschluss
- BGH, 08.08.2013 – 1 StR 306/13 Beschluss
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BGH, 29.01.2008 – 4 StR 449/07
Beschluss
StPO §§ 52, 250 Die Geltendmachung des Zeugnisverweigerungsrechts verbunden mit der Erklärung, die Verwertung der bei einer früheren Vernehmung gemachten Aussage zu gestatten (BGHSt 45, 203), schränkt den Unmittelbarkeit…
- BGH, 26.09.2006 – 4 StR 353/06 Beschluss